Uelzens Bundestagsabgeordnete wollen ihre vorigen Arbeitsbereiche behalten

Den Wahlkreis im Fokus

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Auszählung der SPD-Stimmen in Berlin: Die über 77 Prozent Wahlbeteiligung aus der SPD-Basis ist ein Zeichen für politisches Interesse, erklärt Uelzens SPD-Bundestagsabgeordnete Kirsten Lühmann.

Uelzen. Die Bundestagsabgeordneten der SPD und der CDU im Wahlkreis Celle/Uelzen wollen sich auch künftig weiter für ihre jeweiligen Schwerpunkt-Themen in Berlin einsetzen.

Kirsten Lühmann

Nach der Entscheidung der SPD-Mitglieder für eine Große Koalition zeigt sich SPD-Politikerin Kirsten Lühmann erfreut über die Wahlbeteiligung von über 77 Prozent, erklärt sie. In Gesprächen mit der Basis im Vorfeld sei deutlich geworden, dass die Menschen weiterhin politisch interessiert seien. Ihr Wunsch ist es, weiterhin verkehrspolitisch aktiv zu bleiben, die Themen Luft- und Güterverkehr zu verfolgen und sich dabei für ihren Wahlkreis einzusetzen. Auf die Weise könne sie mitwirken an den Gesprächen über die Y-Trasse, den Ausbau des Elbe-Seitenkanals und die Autobahn 39, die die Region direkt betreffen. „Das ist wirklich ein Bereich, den ich gerne behalten möchte. “ Ob sie weiterhin daran mitarbeiten wird, wird sich voraussichtlich in den nächsten Tagen entscheiden.

Henning Otte

Für Henning Otte (CDU) steht bereits fest, dass er weiterhin im Verteidigungsausschuss sitzen wird – künftig allerdings unter einer anderen Chefin. Denn auf den Posten des vorigen Verteidigungsministers, Thomas de Maizière, folgt, wie gestern bekannt wurde, Ursula von der Leyen. De Maiziére hingegen wechselt in das Amt des Bundesinnenministers. Aber über die inhaltliche Verbindung sei bereits klar: „Es bleibt der gute Draht zum zukünftigen Innenminister“, kündigt Otte an. Auch die Verbindung zum Verkehrsministerium will er bezüglich A 39 weiterhin nutzen. Und im Verteidigungsausschuss werde er an der Fortführung der Neustrukturierung der Bundeswehr mitarbeiten, was direkt Auswirkungen auf seinen Wahlkreis habe. Somit wolle er sich auch für den größten Arbeitgeber im Kreis Celle, die Firma Rheinmetall, einsetzen.

Von Diane Baatani

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