Im Kreis-Ordnungsamt laufen Vorbereitungen zum Urnengang am 22. September

Wahlkalender im Blick

+
Gut drei Monate ist es noch hin, bis die Wähler ihre Stimmzettel in die Urne stecken dürfen. Doch die Vorbereitungen im Kreis zum Wahltag laufen schon.

Uelzen/Celle. Auch wenn es bis zum Wahltag noch gut drei Monate sind – im Ordnungsamt des Landkreises laufen bereits die Vorbereitungen zum Urnengang. Anja Schön, die im Amt für die Wahl zuständig ist, hat die wichtigen Stichtage im Blick.

Der erste ist bereits in der kommenden Woche. Bis spätestens Freitag, 5. Juli, wird der Bundeswahlausschuss festlegen, welche Vereinigungen, die ihre Beteiligung an dem Urnengang angekündigt haben, als Parteien zur Wahl anzuerkennen sind. Nur gut zwei Wochen später endet dann die Frist zum Einreichen von Wahlvorschlägen für den Wahlkreis 44, Celle-Uelzen. „Im Anschluss wird der Kreiswahlausschuss mit Kreisrat Michael Cordioli aus Celle als Kreiswahlleiter zusammenkommen, um über die Zulassung der Parteien und Kandidaten zu befinden“, erklärt die Ordnungsamtsmitarbeiterin. Spätestens bis 5. August würden dann alle Kreiswahlvorschläge bekannt gegeben und voraussichtlich am 27. August würden die Wahlbenachrichtigungen an die Einwohner herausgeschickt. „In Beratungen wurde vereinbart, dass dies im Wahlkreis einheitlich an einem Tag geschehen soll“, informiert Schön.

Wenn die Vorschläge anerkannt und veröffentlicht seien, werde schließlich mit dem Drucken der Wahlzettel begonnen. Noch bis Anfang September überarbeitet das Ordnungsamt die Wählerverzeichnisse, Weg- und Zuzüge finden bis zu diesem Zeitpunkt noch Berücksichtigung. Eine Einsichtnahme in die Namenliste sei für den Zeitraum vom 2. bis 6. September während der Öffnungszeiten der Gemeinden vorgesehen, so Schön. Gegenwärtig wird im Wahlkreis, der die beiden Landkreise Celle und Uelzen umfasst, von circa 217 000 Wahlberechtigten ausgegangen. Wie schon bei der Landtagswahl im Januar, so erklärt Schön, wird es auch wieder eine sogenannte repräsentative Wahlstatistik im Wahlkreis geben. In Rosche, Wieren und zwei Wahlbezirken der Samtgemeinde Suderburg werden Wähler auf ihren Stimmzetteln Buchstaben finden. Sie stehen für Personengruppen. Die Auswertung dieser Wahlzettel soll Aufschluss über das Stimmverhalten von Bevölkerungsgruppen geben.

Von Norman Reuter

Die AZ fragte bereits zum zweiten Mal die Leser, wem sie bei der Bundestagswahl ihre Stimme geben. Die Ergebnisse der Frage der Woche lesen Sie am Freitag in der AZ.

Kommentare