Feuerwehren Bevensen-Ebstorfs rücken bei Gefahrenstufe vier aus

Wälder in Flammen

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Im Wald bei Groß Hesebeck, gegenüber der Sportanlage Sandschellen, brannte es am Montag und gestern.

wb/loh Bad Bevensen/Melzingen. Die Sonne lacht, ein sanfter Wind weht – während sich die Cafés und Eisdielen füllen, sind die Feuerwehrleute des Landkreises in Alarmbereitschaft.

Bei Waldbrandgefahrenstufe vier – der zweithöchsten der Richterskala – reichten gestern kleine Unachtsamkeiten, um im Unterholz Feuer zu entfachen. Zweimal stiegen gestern Rauchwolken über Waldgebieten der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf auf – gegenüber der Bevenser Sportanlage an den Sandschellen und nahe des Melzinger Immenhofs.

„Es ist überall sehr trocken. Wir hatten viele kleine Einsätze“, sagt gestern Antje Freudenberg, Pressesprecherin der Polizeiinspektion Lüneburg, zu der Uelzen zählt. Kleine Unachtsamkeiten, wie etwa die weggeworfene Zigarette, könnten derzeit zu Bränden führen, sensibilisiert Freudenberg. „Wir haben April – da rechnen viele auch nicht damit, dass es so trocken ist.“

Ob gestern Unachtsamkeit oder gar Brandstiftung in dem Waldgebiet zwischen Bad Bevensen und Groß Hesebeck den Feuerwehreinsatz ausgelöst hat, ist noch nicht klar. Die Ermittlungen laufen.

Für die kommenden Tage prognostizieren die Meteorologen wieder Sonnenschein und nur wenig Regen. Der deutsche Wetterdienst meldete für heute zum Redaktionsschluss dennoch eine „sehr geringe Waldbrandgefahr“ (Stufe eins). Morgen steigen die Werte auf der Richterskala aber wieder leicht an – bis Sonnabend auf Stufe zwei „geringe Gefahr“.

Von Lars Lohmann und Wiebke Brütt

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