Polizeiinspektion Lüneburg präsentiert neues Streckenboot

Mit der „W7“ den Kanal im Visier

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Schnell und schnittig: Die Wasserschutzpolizei ist ab sofort mit einem neuen Boot unterwegs.

ib Lüneburg/Uelzen. Das Polizeistreckenboot mit dem nüchternen Namen „W7“ ist jetzt offiziell im Einsatz: Anfang dieses Jahres hatte es seinen Betrieb aufgenommen und seinen Vorgänger – namens „W6“ – abgelöst.

Das für 100 000 Euro modernisierte Wasserfahrzeug ist bei der Verfügungseinheit der Polizeiinspektion im Einsatz, die auch für den Landkreis Uelzen zuständig ist.

Seit dem 1. Januar vergangenen Jahres nimmt die Polizeidirektion Lüneburg wasserschutzpolizeiliche Aufgaben im Binnenland wahr. Dazu wurden zwölf Beamte der ehemaligen Wasserschutzpolizei-Dienststelle Scharnebeck/Uelzen in die so genannte Verfügungseinheit der Polizeiinspektion Lüneburg integriert. Schwerpunktmäßig sind sie dort mit der wasserschutzpolizeilichen Aufgabenwahrnehmung betraut.

Die Polizeibeamten werden mit dem 16 Meter langen Aluminium-Boot „W 7“ unter anderem die Schifffahrt auf der gesamten Länge des Elbe-Seitenkanals sowie in den niedersächsischen Häfen der Elbe noch besser überwachen können.

Ein Vorteil ergebe sich auch durch die Ausstattung der „W 7“mit einem gut motorisiertem Schlauchboot, hieß es bei der gestrigen Vorstellung des Bootes in Lüneburg. Hiermit können speziell im Biosphärenreservat Elbetalaue Fluss- und Uferbereiche erreicht werden, die sonst gar nicht oder nur schwer zugänglich sind. Das Boot eignet sich außerdem sehr gut zur Überwachung schneller Sportboote und Wassermotorräder.

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