Planungen für den Abriss der Greyerbrücke sind im Gange

Vorerst bleibt die Brücke stehen

Wenn die Planung steht, werden zuerst die Seiten der Brücke, heute noch die Gehwege, „abgeknabbert“. Foto: Ph. Schulze

kah Uelzen. Für den gestrigen Montag war der Beginn der Abrissarbeiten an der Greyerbrücke angesetzt. Aber noch ruht die Arbeit an der Brücke. Die Bodenteicher Firma, die bisher die Versorgungsleitungen unter der Ilmenau gelegt hat, packt zusammen, der Weg ist frei.

Obwohl vor Ort keine konkreten Abrissarbeiten zu sehen sind, beginnt der Abriss – theoretisch zumindest. Die Abrissfirma aus Oebisfelde bei Wolfsburg ist nach Angaben von Jürgen Rentsch von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr derzeit dabei, ein Abbruchkonzept vorzubereiten. Noch müsse man den Bericht eines Abbruchstatistikers abwarten. Es stehe beispielsweise auch noch nicht fest, welche Unterstützungsblöcke unter der Brücke angebracht werden müssten. Erst wenn das alles geregelt ist, können die Arbeiten vor Ort beginnen.

Einige Details zum Abbruch gibt es aber schon: Laut Rentsch, Fachbereichsleiter Bau von der die Kosten tragenden Landesbehörde, werde dann zunächst der Beton an den Seiten der Brücke mit schwerem Gerät „abgeknabbert“, um den Brückenträger leichter und „handlicher“ zu machen. Danach werde die Brücke mittig durchtrennt und anschließend wird ein etwa 500 Tonnen schwerer Kran die Brücke aus den Brückenbetten heben.

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