Landkreis Uelzen strebt in den HVV / Übergangstarif als erster Schritt

„Vollbeitritt ist das Ziel“

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Eine zusätzliche HVV-Karte wird für hiesige Pendler bald nicht mehr erforderlich sein – der Übergangstarif kommt.

Uelzen/Landkreis. Uelzen gehört zur Metropolregion Hamburg, und das soll fortan auch in der Bahnverbindung zwischen der Uhlenköperstadt und der Elbmetropole ein Stück weit gefestigt werden:

Der Wirtschaftsförderungsausschuss des Landkreises Uelzen hat in seiner Sitzung am Mittwochabend mehrheitlich der Einführung eines sogenannten Übergangstarifs in den Hamburger Verkehrsverbund (HVV) zugestimmt. Landrat Dr. Heiko Blume machte allerdings gleich zu Beginn klar, dass dies nur der erste Schritt sein könne. „Der Vollbeitritt ist das Ziel“, betonte er. – Allerdings sei der mit jährlichen Kosten von rund 800 000 Euro und einmaligen Kosten in Höhe von einer Million Euro derzeit nicht finanzierbar.

Nun soll es also erst einmal der Übergangstarif sein. Und dessen Kalkulation und Nutzen erklärten Vertreter des HVV, der Metronom Eisenbahngesellschaft sowie der Verkehrsgesellschaft Nord-Ost-Niedersachsen und der Landesnahverkehrsgesellschaft ausführlich. In den Landkreisen Rotenburg/Wümme und Cuxhaven habe er sich bereits bewährt, hieß es. Der entscheidende Vorteil für den Kunden: Er benötigt nicht mehr zwei Fahrkarten – eine für die Bahn und eine für den HVV –, sondern nur noch ein einziges Ticket. Obendrein erhält er eine Rabattierung zwischen zehn und 15 Prozent. Diese gleicht der Landkreis Uelzen mit jährlich 60 000 Euro aus; die Stadt Uelzen übernimmt davon knapp 7000 Euro für die Integration des Stadtverkehrs.

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Von Ines Bräutigam

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