Tag der offenen Tür bei der VSE am Uelzener Hafen / Kapazitäten zur Aufnahme in der Erntezeit reichen immer noch nicht

Vier weitere Getreidesilos für die Saatzuchten

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Die Besucher des Tages der offenen Tür der Saatzuchten erfuhren, dass die Aufnahmekapazitäten in den Silos trotz der Erweiterungen immer noch nicht ausreichen.

Uelzen/Landkreis. Die Vereinigten Saatzuchten Ebstorf-Rosche (VSE) haben nach der letzten Erweiterung um drei Getreidesilos 2014 auch in diesem Jahr noch einmal kräftig investiert.

Pünktlich zur Getreideernte konnten noch weitere vier Silos für 15 500 Tonnen Getreide und eine dritte Annahmegosse in Betrieb genommen werden. Darüber hinaus hat die VSE in eine moderne Düngemittellagerhalle mit Fördertechnik von der Kaikante bis in die Düngerboxen investiert, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung.

VSE-Geschäftsführer Volker Bormann begrüßte am Sonnabend die zahlreichen Mitglieder und Mitarbeiter der Genossenschaft sowie Gäste aus Politik und Wirtschaft zum Tag der offenen Tür. Er erläuterte die Investition und machte deutlich, dass man mit der jetzigen Getreidelagerkapazität von insgesamt 30 000 Tonnen zwar gut aufgestellt sei, aber die Kapazität auch in dieser Ernte noch nicht ganz ausgereicht habe, um das komplette Getreide einzulagern, das von den Mitgliedern in Uelzen angeliefert wurde. Es sei wieder bereits in der Ernte auf Schiffe verladen worden.

„Der moderne und leistungsfähige Standort wird nach wie vor von unseren Mitgliedern sehr gut angenommen“, so Bormann. Von Uelzen aus werde die weitaus größte Menge des Gesamthandelsvolumens an Getreide von der VSE über Schiffe verladen.

Bereits im Oktober 2015 wurde auch mit dem Bau einer Düngemittellagerhalle begonnen. Witterungsbedingt habe es Anfang 2016 leichte Verzögerungen gegeben, die dazu geführt hätten, dass der Zeitplan für die Fertigstellung der Düngerhalle nicht ganz eingehalten werden konnte, so Bormann. Jetzt seien die ersten Schiffe disponiert und würden bald in Uelzen über die Uelzener Hafen- und Umschlagsgesellschaft gelöscht und in die neue Halle eingelagert. Die bereits im Jahre 2014 errichtete Düngermischanlage sei um zwei Behälter erweitert worden. Landrat Dr. Heiko Blume hob in seinem Grußwort die regionale und auch gesamtwirtschaftliche Bedeutung des Elbe-Seitenkanals hervor und warb für den Neubau der Schleuse Lüneburg.

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