„Mensch 2015“: Annegret Frech ist Motor des Deutsche Roten Kreuzes in Altenmedingen

Viel Hilfe im Verborgenen

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Für das Jahr 2012 wurde Brigitte Besenthal aus Wieren mit dem Mensch-Preis ausgezeichnet. Noch heute werde sie manchmal darauf angesprochen, berichtet sie.

js Uelzen. Unsere Zeitung sucht wieder den Menschen des Jahres. Menschen, die Gutes tun, die für das Gemeinwohl aktiv sind, die sich um andere kümmern, denen es vielleicht nicht so gut geht.

Wer hat sich aus Ihrer Sicht, liebe Leserinnen und Leser, den Titel „Mensch 2015“ verdient? Teilen Sie es uns mit.

Für Erhard Genning sind es Annegret Frech und ihr Team des Deutschen Roten Kreuzes in Altenmedingen. Annegret Frech und ihre Mitstreiterinnen sind aus dem sozialen und gesellschaftlichen Leben in dem Ort nicht wegzudenken. Sie organisieren die Seniorenbetreuung oder die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ und auch mit Schulen und Kindergärten arbeitet der DRK-Ortsverein Altmedingen eng zusammen.

„Vieles geschieht auch im Verborgenen“, sagt Annegret Frech. Wenig Aufhebens machen die 15 Ortsvertrauensfrauen um Annegret Frech beispielsweise um das Organisieren von Geburtstagsfeiern von alleinstehenden Senioren. Und natürlich war das DRK am vergangenen Wochenende auch beim Weihnachtsmarkt rund um die Schule mit einer Tombola vertreten. Am Mittwoch wollen Annegret Frech und weitere DRK-Frauen das Altenheim in Medingen besuchen und mit den Bewohnern einen adventlichen Nachmittag verbringen. Seit 2007 ist Frech Vorsitzende des Altenmedinger DRK. Zurzeit zählt der Ortsverein 220 Mitglieder.

Wie es sich anfühlt, einmal als Mensch des Jahres ausgezeichnet zu werden, weiß Brigitte Besenthal nur zu gut. Sie wurde von den AZ-Lesern als „Menschen 2012“ gewählt. „Ich habe mir die Urkunde an den Kamin gehängt und freue mich immer, wenn ich darauf schaue.“ Die Ehrung sei für sie eine ganz besondere Sache gewesen, sagt die Wierenerin. Seit Jahren engagiert sich Brigitte Besenthal in der Hilfe für das weißrussische Gomel. Jedes Jahr kommen rund 50 Kinder zwischen neun und 18 Jahren und Betreuer in den Sommerferien für vier Wochen in den Kirchenkreis Uelzen zu Gasteltern, die die weißrussischen Kinder in ihre Familie aufnehmen. Diese Ferienaktion wird vom Gomel Ausschuss vorbereitet und durchgeführt. Geld sammelt Brigitte Besenthal. Sie schält im Frühjahr Spargel gegen Spenden, an den Adventssonnabenden verkauft sie Glühwein. Und Hilfskonvois nach Gomel hat sie ebenfalls begleitet.

Wenn Sie auch jemanden wie Annegret Frech oder Brigitte Besenthal kennen, melden Sie sich. Die Vorschläge sollten bis zum 19. Dezember per Post oder Mail bei der AZ eingehen und möglichst ausführlich begründet werden.

Eine Jury wird dann eine Auswahl treffen, aus der wiederum die AZ-Leser ihren ganz persönlichen „Mensch 2015“ wählen können. Er wird dann in einer großen Gala im März geehrt.

Vorschläge senden Sie bitte an die

Allgemeine Zeitung

Groß Liederner Straße 45

29525 Uelzen

oder:

mensch2015@az-online.de

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