Uelzener SPD/UWG fordert Resolution gegen Massenunterkünfte

Verzicht auf große Heime

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Flüchtlinge sollten in der Stadt Uelzen willkommen sein, heißt es in der Resolution.

dib Uelzen. Die Uelzener Stadtratsgruppe der SPD/UWG fordert den Landkreis dazu auf, dass Flüchtlinge nicht dauerhaft in Massenunterkünften untergebracht werden.

Zudem sollte aus Sicht der Gruppe die Politik auf allen Ebenen für eine angemessene Ausstattung der Kommunen sorgen, „damit diese in der Lage sind, den Menschen, die bei uns Zuflucht gefunden haben, zu helfen“. Mit diesen Worten beantragt die Gruppe beim Stadtrat, eine Resolution zu verabschieden, nach der Uelzen „eine Stadt des Willkommens und des Miteinanders“ sein müsse.

Hintergrund des Antrags seien nicht die aktuellen Ermittlungen der Polizei gegen Asylbewerber, die in der Villa im Park in Bad Bevensen untergebracht sind (AZ berichtete), betont Gruppenvorsitzender Klaus Knust. Seine Gruppe habe schon Wochen zuvor die Resolution erarbeitet, sie habe allerdings aus organisatorischen Gründen noch nicht in die jüngste Stadtratssitzung eingebracht werden können.

Angesichts steigender Flüchtlingszahlen im Landkreis – im Jahr 2015 werden es nach Schätzungen des Landkreises rund 1000 Personen sein – werden auch im Stadtgebiet mehr Asylbewerber wohnen, erläutert er. „Wir unterstützen die ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit und fordern die Gesellschaft der Stadt auf, sich in Vereinen und Verbänden in der und für die Flüchtlingsarbeit zu engagieren“, heißt es in der Resolution. „Für eine pädagogische Begleitung des Ehrenamtes und Aufwandsentschädigungen muss gesorgt sein.“

Von Diane Baatani

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