An der Mühlenstraße soll ab Frühjahr gebaut werden / Notartermin morgen mit Investoren

Vertragsabschluss für Wohnquartier

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Ab April, Mai sollen auf dem ehemaligen Tep&Tap-Gelände die Bagger rollen. Der Unternehmer Horst Saevecke baut an Ecke Mühlenstraße/Kleine Mühlenstraße dann ein Haus mit neun Eigentumswohnungen.

Uelzen. Für das Wohnquartier an der Mühlenstraße auf dem ehemaligen Tep&Tap-Gelände werden in dieser Woche die Verträge geschlossen.

Der Uelzener Unternehmer Horst Saevecke, der an der Schuhstraße als Bauherr tätig werden möchte, kündigte auf AZ-Anfrage einen Notartermin für den morgigen Mittwoch an. Die Hanseatische Betreuungs- und Beteiligungs-Gesellschaft (HBB), die das Marktcenter am Veerßer Tor baut, hatte sich gegenüber der Stadt verpflichtet, auch das Tep&Tap-Gebäude abzureißen und die Fläche zu überplanen. Im vergangenen Jahr führte neben Horst Saevecke auch die Wohnungsbaugenossenschaft mit der HBB Verhandlungen zu einer Bebauung, die nun zu einem Abschluss kommen sollen.

Wie Saevecke berichtet, sei ein Architekt dabei, die detaillierten Entwürfe für ein von ihm geplantes Wohnhaus für die Ecke Mühlenstraße/Kleine Mühlenstraße zu erstellen. „Neun Eigentumswohnungen sind vorgesehen“, so Saevecke. Die Größen der Wohnungen variierten zwischen 90 und 140 Quadratmeter. Zwischen eineinhalb und zwei Millionen Euro werde er in das Vorhaben investieren. Dem Haus soll sich an der Mühlenstraße eine Bebauung mit bis zu 16 Mietwohnungen anschließen, die von der Wohnungsbaugenossenschaft errichtet wird.

Das hatte Wolfgang Niebuhr von der Wohnungsgenossenschaft angekündigt.

Für Flächen an der gegenüberliegenden Schuhstraße ist, wie die Stadt gestern noch einmal bestätigte, ebenfalls eine Bebauung vorgesehen – mit Wohn- und Geschäftsräumen. Ob es dafür bereits einen Investor ist nicht bekannt. Eine Presseanfrage an die HBB blieb gestern unbeantwortet.

Auf Seite der Mühlenstraße will Horst Saevecke mit seinem Bauprojekt im Frühjahr beginnen. „April, Mai soll es losgehen“, so Saevecke. Nach der Unterzeichnung der Verträge morgen müssen von ihm und der Wohnungsbaugenossenschaft für einen Start der Arbeiten die Bauanträge erstellt und bei der Stadtverwaltung eingereicht werden, so Stadtsprecherin Ute Krüger.

Mit Baubeginn wird das Gelände auch nicht mehr als Parkfläche in der Innenstadt zur Verfügung stehen. Die Stadt werde rechtzeitig informieren, ab wann die Fläche freigehalten werden muss.

Von Norman Reuter

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