Auf der Groß Liederner Straße kommt es zu Rückstaus bis in die Innenstadt

Verlängerte Grünphase: Mehr Zeit für Linksabbieger

+
Felix Oehmigen, Mitarbeiter von Siemens, taktet die Linksabbieger-Phase der Ampel Groß Liederner Straße neu.

js Uelzen. Mal lief der Verkehr gestern Morgen zügig über den Ostring, dann wieder bildeten sich Staus. Wie angekündigt, reagierte die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Lüneburg auf die Situation (AZ berichtete).

Gestern Mittag schloss Siemens-Mitarbeiter Felix Oehmigen seinen Dienst-Laptop an den grauen Schaltkasten an der Kreuzung Groß Liederner Straße an und taktete die Grünphase für Linksabbieger von 15 auf 45 Sekunden hoch.

Dem Umleitungsverkehr im Zuge der B-4-Sanierung in der Innenstadt mehr Fluss zu bescheren, geht zu Lasten jener, die den Ostring queren. Mit der Verlängerung der Linksabbieger-Phase Tile-Hagemann-/Groß Liederner Straße auf 45 Sekunden wird seit gestern Nachmittag versucht, den Rückstau auf dem Ostring zu entzerren. Dafür büßt die Grünphase Groß Liederner Straße stadtauswärts Zeit ein. Folge: Es bildeten sich Rückstaus, die zeitweise bis zum Hammerstein-Kreisel reichten. „Ein Ampelumlauf auf der Kreuzung darf nich länger als 90 Sekunden dauern“, sagt Gesa Schütte von der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Lüneburg. Folge: Wird der einen Phase Zeit zugeschlagen, muss einer anderen Zeit weggenommen werden. Überraschung nicht nur bei den Mitarbeitern des DRK an der Ripdorfer Straße. Die ist jetzt Einbahnstraße von der Birkenallee bis zum Hammerstein-Kreisel. Bis Mitte August werde dies (wie die Umleitungen) auch so bleiben, sagt Gesa Schütte.

Kommentare