Verein der Ehemaligen spendet dem Herzog-Ernst-Gymnasium neue Fußballtore für den Bolzplatz

Jetzt macht das Kicken noch mehr Spaß

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Schulleiterin Ursula Schreiter-Antonius, Michael Leue, Karsten Scheele-Krogul und Dieter Schwerdtfeger freuen sich mit den Schülern der Klasse 6 c über die neuen Fußballtore.

Uelzen. „Die Fußball-Saison am HEG hat begonnen“, ruft Ursula Schreiter-Antonius, Direktorin des Herzog-Ernst-Gymnasiums, begeistert über den Bolzplatz neben der Schule, auf dem sich in der großen Pause die Mädchen und Jungen der Klasse 6 c tummeln.

Zur gestrigen Einweihung der neuen Fußballtore, die der Verein der Ehemaligen dem HEG gespendet hat, durften die Schüler einige Minuten früher den Unterricht verlassen. Ihr direkter Weg führte zum Bolzplatz, wo sie schon seit Monaten jede Pause verbringen.

„Wir haben das heute früh schon gesehen“, erzählen einige Mädchen, während sie versuchen, sich an die Maße des neuen Tores zu gewöhnen. „Jetzt kann es nicht mehr wegrutschen“, sagen die Schüler, die sich schon seit einiger Zeit neue Fußballtore gewünscht hatten. Denn das zweite der alten Tore hatte wegen seiner Beschädigungen vom Schulhof entfernt werden müssen.

Schon seit Jahren spendet der Ehemaligen-Verein für die fünften und sechsten Klassen des HEG eine Spielkiste für die „Bewegte Pause“, wie das Projekt heißt, das seit einigen Jahren für mehr Bewegung während der Unterrichtszeit sorgt. Die Spielkiste enthält verschiedene Spiele und Bälle, die als Angebote von den Unterstufen-Schülern in der Pause gerne genutzt werden.

Im sechsten Schuljahr werden die Kisten ergänzt, berichtet Karsten Scheele-Krogull, Vorsitzender des „Vereins der Ehemaligen des Herzog-Ernst-Gymnasiums und der Herzog-Ernst-Schule“. Im siebten Schuljahr behalten die Schulklassen den ergänzten und verbliebenen Inhalt und geben ihre Kiste an die kommenden fünften Klassen weiter, erklärt Sportlehrer Michael Leue.

Seit Jahrzehnten unterstützen ehemalige Schüler in Verbundenheit zu ihrer Schule verschiedene Projekte des Herzog-Ernst-Gymnasiums. „So konnten im Laufe der Jahre sinnvolle Anschaffungen realisiert werden, die über öffentliche Kassen nicht finanziert werden konnten“, freut sich Ursula Schreiter-Antonius für ihre Schüler.

Von Angelika Jansen

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