Im Urlaub ...

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. . .  hätte dem Uhlenköper eigentlich nichts Schlimmeres passieren können: Er saß um 8 Uhr morgens auf dem Behandlungsstuhl eines Zahnarztes in der fränkischen Provinz. Noch immer hört er das Surren des Bohrers. . .

Dabei hatte der Abend zuvor so schön bei blau-weißem Himmel in einem Biergarten begonnen. Ein Plausch mit Freunden, leckeres gold-gelbes Gerstengebräu, ein großer Brotzeitteller, der allerdings eine Überraschung bereit hielt. Der Presssack war köstlich, die Leberwurst ein Genuss, das Brot aber leider zu hart – ein Biss und die Krone wackelte gehörig. Damit war das Abendbrot auch beendet, jeder Spaß an der geselligen Runde allerdings auch, zu sehr fürchtete der Uhlenköper sich vor dem, was sich am Morgen darauf auch einstellte: Betäubungsspritze, ein Bohren, ein Kleben, Schmerzen am ganzen Vormittag. Genießen hatte er seinen Aufenthalt wollen in Franken, dabei verhagelte ihm ausgerechnet ein kulinarischer Genuss die Zeit in Bayern, mault der Uhlenköper.

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