Heiner Scholing ist grüner Landtagskandidat im Landkreis Uelzen und in der Samtgemeinde Ilmenau

Unkonventionell und grundsätzlich grün

+
Knappe Entscheidung: Heiner Scholing setzte sich gegen Birgit Ohrenschall-Reinhardt durch.

Uelzen. Ein bisschen unkonventionell ist er und kein „Heilsbringer“, jedenfalls nicht in Sachen „infrastrukturelle Großprojekte“. Er ist einer, der Spaß hat an der Politik und sich auch dazu bekennt.

Und einer, dessen Leben nun schon seit 27 Jahren von einem grünen Faden durchzogen ist: Heiner Scholing, Förderschullehrer, Schulleiter, Mitbegründer der BI Hohnstorf, Ratsherr in Bienenbüttel. Nun ist er der grüne Landtagskandidat des Wahlkreises 47, zu dem der Landkreis Uelzen und die Samtgemeinde Ilmenau im Landkreis Lüneburg gehören. Scholing konnte sich auf der Mitgliederversammlung der Uelzener und Ilmenauer Grünen gegen die Uelzener Kandidatin Birgit Ohrenschall-Reinhardt durchsetzen. Birgit Ohrenschall-Reinhardt punktete als Fachfrau für Gesundheitspolitik mit Schwerpunkten wie Demografie, Pflege und den Umgang mit resistenten Keimen. „Meine Aufstellung zum Landtagskandidaten ist ein deutliches Signal an die zahlreichen A 39–Gegner in der Region“, machte Scholing seine Position zum geplanten Autobahnbau deutlich. Bildungsgerechtigkeit und Inklusion an Schulen, längeres gemeinsames Lernen, die Ablehnung von Atomenergie und fortschreitender Umweltzerstörung sowie von Agrarindustrie und Gentechnik sind seine Leitgedanken. Scholing, der die Planungen für eine Tank- und Rastanlage vor den Toren seines Heimatortes Bienenbüttel zum Anlass für sein Engagement auch im Gemeinderat nahm, arbeitete mehrere Jahre im Vorstand des Vereins „Die Brücke“, der sich für die Wiedereingliederung psychisch Erkrankter stark macht.

Kommentare