Landwirtschaftsprojekt der Stadtwerke Uelzen

Ukraine-Geschäft: 1,5 Millionen für Anwälte und Gutachter

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UELZEN. Im Streit um Gelder aus dem umstrittenen Landwirtschaftsprojekt in der Ukraine geben die Stadtwerke Uelzen jährlich rund 250 000 Euro für Anwälte, Gutachter, Pressearbeit durch PR-Agenturen und Berater aus.

Diese Summe nannte am Montagabend Bürgermeister Otto Lukat im Uelzener Stadtrat.

Die Gruppe Wir für Uelzen/Piraten/Bündnis 21 RPP hatte eine entsprechende Anfrage gestellt. Seit 2008 wären somit zusätzliche Kosten von rund 1,5 Millionen Euro entstanden.

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Das defizitäre Landwirtschaftsprojekt ist gerade verkauft worden, die Stadtwerke Uelzen hatten rund sieben Millionen Euro darin investiert. Sie versuchen jetzt im juristischen Streit einen Teil der Summe wiederzubekommen (AZ berichtete).

Von Thomas Mitzlaff

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