Flaschen...

. . .  wegbringen nach besonders spießigem und sparsamem Korsett ist ein kleines Abenteuer. Uhlenköper rekonstruiert: Pfandflaschen eingepackt. Zum ersten Laden gefahren. Hälfte der Flaschen nicht losgeworden. Zum nächsten Laden gefahren.

Ein Viertel wieder nicht losgeworden. Weiter zum nächsten Laden. Sprit des Autos langsam alle, Tankstelle gesucht. Die war zu teuer, zehn Kilometer außerhalb ist eine mit zwei Cent weniger für den Diesel. Dorthin, getankt, weiter zum nächsten Supermarkt. Dort die letzten Flaschen losgeworden. Bis auf eine. Die hatte Uhlenköper von einer Tankstelle. Von der weit draußen. Wieder dort hingefahren. Fertig mit dem Pfand abgeben, aber erschöpft und durstig. Neue Flasche bei der Tanke gekauft. Prost, aufs nächste Pfandwegbringen, sagt Uhlenköper.

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