Im Süden das Marktcenter, im Norden Baustart an der Wachsmuthschen Klinke

Uelzens neue „Stadttore“

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Auf dieser Fläche am Uelzener Hof soll das neue Geschäfts- und Wohnhaus entstehen.

Uelzen. Die Einfallstore der Uelzener Innenstadt bekommen ein völlig neues Gesicht: Während am Südrand die vorbereitenden Arbeiten für das neue Marktcenter laufen, ist im nördlichen Bereich die sogenannte „Wachsmuthsche Klinke“ abgesperrt worden.

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Dort, schräg gegenüber von der Polizeiwache, soll noch in diesem Jahr mit dem Bau eines Wohn- und Geschäftshauses begonnen werden – direkt neben der Baustelle „Uelzener Hof“. Innerhalb weniger Monate vermittelt sich somit ein völlig neuer erster Eindruck bei der Fahrt in den Stadtkern.

Zwischen Hoefftstraße und Lüneburger Straße entsteht am südlichen Rand der Innenstadt ein Bau mit Einzelhandelsgeschäften, Arztpraxen, Büros und Wohnungen. Das Gelände an der Wachsmuthschen Klinke, das bislang in städtischem Besitz war, ist an einen Architekten und Inhaber einer Projektgesellschaft aus Hannover verkauft worden. Gestern veröffentlichte die Stadt Uelzen eine Skizze des neuen Projektes. Der erste Entwurf hatte unter Uelzenern eine Diskussion über die Fassadengestaltung ausgelöst.

Wegen der Baumaßnahme wird ab heute der Parkplatz zwischen Uelzener Hof und Wachsmuthscher Klinke nicht mehr nutzbar sein. Da am heutigen Mittwoch außerdem Wochenmarkt ist, sollten Besucher der Innenstadt möglichst auf Parkplätze am Stadtrand ausweichen. Und da auch das ehemalige Wochenmarkt-Gelände, auf dem das Marktcenter gebaut wird, weiträumig abgesperrt ist, dürfte es vor allem an den Adventssonnabenden im Innenstadtkern zu einer problematischen Parkplatzsuche kommen.

Bei der Baumaßnahme Marktcenter gehe die Stadtverwaltung derweil davon aus, dass wie vom Investor angekündigt im Januar mit dem Hochbau begonnen werde, erklärte Uelzens Bürgermeister Jürgen Markwardt gestern im Rahmen eines Pressegespräches. Ein Datum für die Bekanntgabe eines Elektronikfachmarktes als Ankermieter, den es laut Ausschreibung geben muss, wird derweil weiterhin nicht genannt. Uelzens Stadtoberhaupt hatte darauf verzichtet, von der Projektleitung weitere Termine für eine solche Bekanntgabe zu bekommen. Die Stadt wird seit längerer Zeit immer wieder vertröstet (AZ berichtete).

Von Thomas Mitzlaff

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