Neueste Statistik-Erhebungen zeigen Zuwächse – aber junge Menschen fehlen

Uelzens Bevölkerung altert

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Symbolfoto

Uelzen/Landkreis. Der positive Trend, dass im Landkreis Uelzen mehr Zuwanderungen als Abwanderungen zu verzeichnen sind, hat sich auch 2012 fortgesetzt, freut sich Uelzens Erster Kreisrat Uwe Liestmann.

Dennoch gibt es kein Vertun: Die Uelzener Bevölkerung in Stadt und Kreis altert und schrumpft. Und vor diesem Hintergrund sieht Liestmann weiterhin Handlungsbedarf. Der Landkreis setze auch „in Zukunft auf attraktive Bildungsangebote und einen möglichst starken Bildungssektor verbunden mit vielen qualifizierten Arbeitsplätzen“, sagt er.

Den stärksten Zuwachs gab es nach Angaben des Landesbetriebs für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen (LSKN) im vergangenen Jahr kreisweit mit einem Plus von 117 Personen in der Altersgruppe der 30- bis 50-Jährigen. Laut Liestmann sei dies ein klares Indiz dafür, dass sich vor allem Menschen im erwerbsfähigen Alter und Familien mit Kindern im Landkreis niederließen.

Allerdings legte auch die Altersgruppe der 50- bis 65-Jährigen ordentlich zu: 99 Personen mehr wurden hier 2012 gezählt. Ein deutliches Minus verzeichnete 2012 die Altersgruppe der 18- bis 25-Jährigen im Landkreis Uelzen. Hier gab es ein Minus von 154 Personen – 688 Zuwanderungen standen im vergangenen Jahr 842 Fortzügen gegenüber.

Dennoch: Im aktuell vorgelegten Niedersachsen-Vergleich des Zensus 2011 wird deutlich, dass im Landkreis Uelzen unterdurchschnittlich wenig unter 18-Jährige, aber überdurchschnittlich viele über 65-Jährige wohnen. Von den 23,9 Prozent über 65-Jährigen sind laut LSKN wiederum 47,1 Prozent 75 Jahre und älter. Allein in der Stadt Uelzen sind rund die Hälfte der über 65-Jährigen bereits 75 und älter, nämlich 48,6 Prozent.

Von Ines Bräutigam

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