Bei Schließungen müssten Gefangene verlegt werden

Uelzener JVA könnte Häftlinge aufnehmen

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(Symbolfoto)

nre Uelzen/Hannover. Für den Fall, dass die drei Gefängnisse in Braunschweig, Celle-Salinenmoor und Aurich geschlossen werden (AZ berichtete), könnten Inhaftierte nach Uelzen verlegt werden.

Wie die Leiterin der Justizvollzugsanstalt (JVA) Uelzen, Sabine Hamann, gestern auf AZ-Anfrage sagte, könnten zwischen 10 und 20 erwachsene Gefangene aufgenommen werden. Allerdings gab sie zu bedenken, dass die Zahl der freien Haftplätze in der JVA, die zum größten Teil beispielsweise für die U-Haft oder für Therapien zweckgebunden seien, sich täglich ändere. Gestern waren in der JVA Uelzen und den angegliederten Außenstellen 256 Inhaftierte untergebracht.

Eine endgültige Entscheidung, ob die drei Gefängnisse in Niedersachsen geschlossen werden, will die Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz (Grüne) dem Regierungskabinett in der kommenden Woche mitteilen. Mitarbeiter der betroffenen Haftanstalten sollen aber schon in den vergangenen Tagen über mögliche Schließungen informiert worden sein.

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