14. Festival: Drei Tage stand Uelzen im Zeichen der visuellen Kunst

Brüder gewinnen Filmrolle

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Sieger Lars Tießen, der mit seinem Bruder Hauke den 1. Preis abräumte, mit Christian Helms und Norbert Mehmke.

Uelzen. Die Brüder Lars und Hauke Thießen aus Stade haben beim 14. Schüler- und Jugendfilmfestival den mit 500 Euro dotierten ersten Preis, die goldene Glasstatue der Uelzener Filmrolle, gewonnen. Die beiden Schüler konnten sich mit ihrem Kurzfilm „Dukkha“ bei der Jury durchsetzen.

„Dass die visuellen Effekte für den Film gemacht werden und nicht der Film für die visuellen Effekte“, sei etwas, was den Siegerfilm nach Ansicht der Jury ausmache, aufwändige dreidimensionale Animation und Compositings erschaffen das düstere Setting. Neben dem ersten Preis beim Uelzener Festival haben sich die beiden Teilnehmer der Video-Arbeitsgemeinschaft des Gymnasium Athenaeum Stade außerdem für das größte deutsche Festival für junge Filmer, das „up-and-coming“ in Hannover, qualifiziert.

Während des dreitägigen Filmfestivals der Uhlenköperstadt hatte sich die sechsköpfige Jury mit den aus 53 Einsendungen, 31 nominierten Filmbeiträgen von Schülern und Jugendlichen aus ganz Niedersachsen auseinandergesetzt. Das Votum für die Stader war am Ende einhellig.

Ein weiterer Preis, den Kultusminister Bernd Althusmann als Schirmherr des Landeswettbewerbs mit 500 Euro dotiert hatte, ging an die Schüler der Film-Arbeitsgemeinschaft des Otto-Hahn-Gymnasiums in Springe. „Wenn die Schüler dafür brennen, was sie da tun, bleibt der Erfolg nicht aus“, ermutigte Norbert Mehmke, Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft Jugend und Film, bei der Übergabe der goldenen Glasstatue alle Teilnehmer des landesweiten Wettbewerbs, ihren Weg weiter zu gehen.

Drei Tage lang drehte sich in Uelzen alles um das Thema Film. Erwartungsfroh und voller Enthusiasmus waren fast 100 junge Filmemacher aus ganz Niedersachsen schon Freitag angereist, um ein spannendes aber auch arbeitsreiches Wochenende zu erleben. Sie nutzten die Gelegenheit mit Regisseuren und Schauspielern, wie Laura Fischer, Jakob Schmidt, Sarah Alles und Tobias Schenke über Filmproduktionen zu diskutieren.

Dabei ging das Fachsimpeln zwischen Profis und Nachwuchsfilmern weit über den einfachen Erfahrungsaustausch hinaus. Rund 60 Wettbewerbsteilnehmer hatten sich zu den thematischen Workshops angemeldet, um sich von den professionellen Künstlern praktische Tipps abzuholen: Worauf sei zu, wenn die Darsteller für bestimmte Rollen vorsprechen und wie kann eigentlich die Zusammenarbeit zwischen Schauspieler und Regisseur erfolgreich gestaltet werden?

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