Im vierten Quartal soll schnelles Internet im Stadtgebiet vorhanden sein

Uelzen: Turbo-Internet im Anmarsch

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Fast überall im Stadtgebiet sind Tiefbauer derzeit damit beschäftigt, die Voraussetzungen für schnelles Internet für die Uelzener zu schaffen.

Uelzen. Kleine Bagger, die an etlichen Stellen in der Stadt Löcher buddeln, Tiefbauer, die Gräben für Kabel wieder zuschütten und große graue Kästen, die neu aufgestellt werden: In Uelzen läuft derzeit der Ausbau des schnellen Internets auf Hochtouren.

„Wir liegen im Zeitplan. Ich denke, dass die Tiefbauarbeiten Ende Juni abgeschlossen sein werden“, sagt George-Stephen McKinney, Pressesprecher der Deutschen Telekom, die den Netzausbau in Uelzen vorantreibt.

Ab dem vierten Quartal in diesem Jahr sollen die ersten schnellen Internetzugänge im Bereich des Vorwahlgebietes 0581 freigeschaltet werden. Die Geschwindigkeit der Datenübertragung wird je nach Entfernung zum Schaltgehäuse bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) im Download erreichen. Die Telekom setzt beim Ausbau auf die Vectoring-Technik und kann somit die vorhandenen Kupferkabel nutzen. Nachteil: Je weiter sich der persönliche Netzanschluss von den Multifunktionsgehäuse (die grauen Kästen am Straßenrand) befindet, desto mehr Übertragungsgeschwindigkeit geht verloren.

Der Landkreis hingegen setzt beim Ausbau des schnellen Internets in der Fläche (außerhalb der Stadt Uelzen) auf Glasfasertechnik. Dazu müssen zwar komplett neue Leitungen verlegt werden, aber die Übertragungsgeschwindigkeit beginnt bei 100 MBit/s und ist weitaus höher als beim Vectoring.

In der Stadt Uelzen steht bald 15 000 Haushalten schnelles Internet zur Verfügung. 73 neue grauen Kästen werden dazu aufgestellt.

Von Jens Schopp

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