Eichenprozessionsspinner: Landkreis Uelzen behandelt Bäume im Osten und Norden

Raupen-Bekämpfung an elf Straßen

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nre Uelzen/Landkreis. An elf Straßen mit Radwegen im Kreisgebiet werden im April und Mai vom Eichenprozessionsspinner befallene Bäume mit Bioziden behandelt. Das kündigte die Kreisverwaltung im AZ-Gespräch an.

Vor allem Straßen im Ostkreis, bei Suderburg und bei Bad Bevensen würden berücksichtigt.

Mit der Maßnahme will der Landkreis die Risiken durch den Eichenprozessionsspinner minimieren. Die Härchen der Tiere, sie enthalten ein Nesselgift, können bei Menschen zu allergischen Reaktionen führen. Der Landkreis Uelzen bekämpft den Eichenprozessionsspinner seit dem vergangenen Jahr aktiv. Dabei wird das Blattwerk der befallenen Eichen mit einem Pflanzenschutzmittel besprüht.

2014 werde der Landkreis früher als im vergangenen Jahr aktiv, sagte Kreissprecher Martin Theine. Durch eine frühzeitige Bekämpfung verenden die Tiere, bevor sie ihre Härchen bilden. Während der Maßnahmen, so der Kreissprecher, könne es entlang der Straßen zu Behinderungen kommen.

Der Kreis hat zum Thema Eichenprozessionsspinner wichtige Informationen zusammengetragen. Sie sind im Netz abrufbar unter www.uelzen.de.

Von Norman Reuter

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