713 Bürger erscheinen zur Beach-Party / Uhlenköper-Stadt feiert die Sechziger

Uelzen gewinnt Stadtwette

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Voller Erfolg für Uelzen: Hallo-Niedersachsen-Redakteur Arne-Torben Voigts (links) freut sich mit Bürgermeister Otto Lukat über die Urkunde zur gewonnenen Stadtwette. Rechts: Tourismus-Frau Anke Steffen im Geblümten.

Uelzen. „Gewonnen!“ Bürgermeister Otto Lukat ist zu Recht stolz auf Uelzen. Mit lang ausgestreckten Armen reißt er die Urkunde hoch in die Luft, die ihm Hallo-Niedersachsen-Redakteur Thomas Kensy gerade ausgehändigt hat.

Die Bürger sollen das Ergebnis auch auf der anderen Seite des völlig überlaufenen Rathausvorplatzes sehen. Mit 713 Teilnehmern der Beach-Party in „vorschriftsmäßiger Beach-Kleidung“ hat die Stadt Uelzen am Sonnabend die Wette souverän gewonnen. Dafür erhält das soziale Projekt vom Sommertour-Partner Lotto Niedersachsen eine Spende in Höhe von 1000 Euro.

13 000 Menschen, so die Angaben von Polizei und NDR, waren zum Herzogenplatz gekommen, um dabei zu sein, wie der Bürgermeister die gewonnene Wette feiert. Schon am späten Nachmittag hatten die Mitarbeiter der Stadt beinahe 1000 „verkleidete Bürger im Sechzigerjahre-Look“ gezählt. „Nicht jede Verkleidung kam durch“, sagte Kensy streng. „Nur eine bunte Papierschlange um den Hals gelegt genügte der Jury nicht.“ Schon ab dem Nachmittag überfluteten Strohhüte und Sonnenbrillen, Bermuda-Shorts, Blusen und Hemden mit farbigen floralen Drucken sowie Zehenschlappen und Perücken in allen Farben den Herzogenplatz. Am Nachmittag waren noch viele Bürger gekommen, „damit sich unser Bürgermeister nicht blamiert“ – so rechtfertigten einige ihre zum Teil abenteuerliche Kostümierung. Es blieben aber alle, als schon deutlich war, dass die Stadtwette nicht mehr zu verlieren war, überwältigt von der „großartigen Atmosphäre in der Stadt“ und „weil wir mal richtig Party feiern wollten.“

Beeindruckt war auch das Team des NDR: „Das ging ja schon am Montag mit so viel Elan los, dass wir mehrfach in der Woche noch mal nach Uelzen kamen, um die Fortschritte nicht zu verpassen“, gab Kensy an. Für das Städtetour-Team neu, dass eine Stadt alle Generationen für die gemeinsame Sache mobilisiert. „Vom Kindergartenkind bis zu den Ältesten der Stadt beteiligten sich Bürger jeder Altersgruppe.“

Von Angelika Jansen

Der komplette Artikel steht heute in der gedruckten und in der digitalen Ausgabe der AZ.

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