Zum Ertasten: Bronze-Zinn-Modell macht Geschichte lebendig

Uelzen anno 1646

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Der Initiator beim Gießen des Fundaments: Harald Meyer legte den Grundstein für ein Bronze-Zinn-Modell, das die Stadt auf dem Herzogenplatz bereichern soll.

Uelzen. Nach eineinhalbjähriger Vorbereitungszeit hat Harald Meyer am Dienstag bei seinem Langzeitprojekt „Bronze-Stadt Uelzen“ einen ersten Meilenstein gesetzt. Und das ist fast wörtlich zu nehmen.

Der in Uelzen als Nachwächter stadtbekannte Bürger packte selbst mit an, als es darum ging, unmittelbar vor dem Rathaus auf dem Herzogenplatz das Fundament für ein Bronze-Zinn-Modell zu gießen. Dieses Modell soll – wenn es in gut sechs Monaten fertig ist – das Aussehen der Stadt Uelzen im Jahr 1646 illustrieren.

„Es ist die Zeit unmittelbar vor dem großen Brand“, erinnert Meyer an jene Epoche, als Uelzen eine wichtige Handelsstadt gewesen sei. Beim Brand wurde die Stadt bis auf 79 Gebäude komplett zerstört. „Die Schäden waren größer als nach dem Zweiten Weltkrieg“, erzählt Meyer. Der Brand 1646 sei als die schlimmste Katastrophe in die Geschichte der Uhlenköperstadt eingegangen.

Von Andreas Becker

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