Uelzens Feuerwehren probten für den Ernstfall / Wasserversorgung funktioniert

Übung: Alarm im Klinikum

Gerettet: Mitglieder der Jugendfeuerwehren wurden bei der Übung aus dem Klinikum Uelzen getragen. Fotos: Ph. Schulze

Uelzen. Groß-Übung im Klinikum Uelzen: Alle Feuerwehren der Stadt und zwei Rettungswagen des DRK waren gestern Abend im Einsatz. Sie testeten die Zufahrtswege und die Wasserversorgung für den Ernstfall.

Zudem wurde die Zusammenarbeit zwischen dem Krisenteam des Klinikums und den Einsatzkräften geübt.

Kurz vor 19 Uhr war im Untergeschoss des Krankenhauses der Brandalarm ausgelöst worden. Im Technik-Bereich in einem Versorgungsschacht hatte sich nach Plan starker Rauch entwickelt. Der Zug der Feuerwehr Uelzen startete an der Wache, die Ortsfeuerwehren fuhren vom Parkplatz an der Stadthalle los. 17 Mitglieder der Jugendwehren haben sich im Keller aufgehalten und sollten bei der Übung gerettet werden.

Die ersten zehn Jugendlichen wurden etwa eine halbe Stunde nach Auslösen des Alarms aus dem Gebäude getragen. Zum Klinikum gibt es zwar zwei Wasserversorgungsstellen. Damit im Notfall auch ein dritter Hydrant genutzt werden konnte, testeten die Wehren die Wasserversorgung über die lange Strecke von der Waldstraße zum Klinikum.

Großübung am Klinikum

Für diese Übung wurden die Zufahrten so genutzt, dass im Notfall noch Rettungswagen das Klinikum anfahren konnten. Das Personal und die Patienten im Krankenhaus sowie das Curanum Seniorenpflegezentrum St. Viti und das Advent-Altenheim waren zuvor über die geplante Übung informiert worden.

Von Diane Baatani

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