23-Jähriger muss sich für vier Taten in Uelzen vorm Landgericht verantworten

Überfall auf Textilgeschäft

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Dieses Textilgeschäft soll der Angeklagte überfallen haben.

Uelzen. Sieben Verhandlungstage sind vor dem Lüneburger Landgericht angesetzt, um vier Taten strafrechtlich aufzuarbeiten, die ein 23 Jahre alter Mann zwischen Ende März und Ende Mai dieses Jahres in Uelzen begangen haben soll. Der Prozess beginnt Dienstag, 18.

Der Prozess beginnt Dienstag, 18. Oktober, um 9. 30 Uhr vor der 10. großen Strafkammer in Saal 121 des Landgerichts.

Das schwerste Delikt, das ihm seitens der Staatsanwaltschaft zur Last gelegt wird, soll er am Sonnabend 2. April, begangenen haben. Mitten in der Hauptgeschäftszeit gegen 10.55 Uhr soll er ein Bekleidungsgeschäft an der Bahnhofstraße überfallen haben. Nachdem er das Ladenlokal betreten haben soll, habe er die Angestellte mit einer schwarzen Softair-Pistole bedroht und Geld gefordert, schreibt das Landgericht Lüneburg in einer Pressemitteilung. Er habe die Frau an der Schulter gepackt und Richtung Kasse gedrückt. Der Mitarbeiterin gelang es, den Schlüssel der Kasse abzuziehen und sich zu befreien. Daraufhin flüchtete der Angeklagte. Insofern lautet der Tatvorwurf schwere räuberische Erpressung.

Außerdem soll er am 29. März und 13. Mai in zwei Geschäfte in Uelzen eingebrochen sein. Er soll die jeweiligen Schaufensterscheiben eingeschlagen und Tabletcomputer, Laptops sowie Smartphones gestohlen haben. Der Wert der Beute wird auf insgesamt 3000 Euro taxiert. Schließlich soll er am 25. Mai im Real-Kaufhaus am Fischerhof zwei Fernseher sowie Computerspiele im Gesamtwert von 500 Euro gestohlen haben.

Nach Angaben des Landgerichts sitzt der 23-Jährige in Untersuchungshaft. Eine Verurteilung könnte ihm mehrere Jahre Haft bescheren.

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