Uelzener Kreisverwaltung akzeptiert Beschluss des Verwaltungsgerichtes nicht / Entscheidung liegt nun bei Richtern in Celle

Taxifahrer-Konzession: Landkreis legt Beschwerde ein

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ib Uelzen. Der Landkreis Uelzen hat gegen einen Beschluss des Lüneburger Verwaltungsgerichtes Beschwerde eingelegt, wonach ein Uelzener Taxifahrer sein Unternehmen weiterführen darf, bis in der bevorstehenden Hauptverhandlung eine endgültige Entscheidung getroffen ist.

Wie berichtet, hatte der Landkreis Uelzen dem Geschäftsmann wegen verschiedener allgemeiner rechtlicher Verstöße die Konzession entzogen und damit die Berechtigung zum Betreiben eines Unternehmens mit sofortiger Wirkung widerrufen. Dagegen hatte der Taxifahrer vor dem Verwaltungsgericht geklagt und Recht bekommen. Das Gericht nämlich sieht kein Überwiegen des öffentlichen Interesses gegenüber dem privaten Interesse des Unternehmers.

„Wir haben eine andere Rechtsauffassung“, begründet Martin Theine, Sprecher des Landkreises Uelzen, derweil die Beschwerde gegen den Gerichtsbeschluss aus Lüneburg. „Nach unserer Auffassung gibt es genügend rechtliche Kriterien für einen sofortigen Widerruf der Konzession.“ Die Entscheidung über die Beschwerde des Landkreises hat nun das Oberverwaltungsgericht in Celle zu fällen.

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