Straßenfest im Uelzener Gewerbegebiet

Tausende feiern am Funkturm

Uelzen. Kaiserwetter zum Happy-Straßenfest am Funkturm: Tausende sind am Sonnabend in das Uelzener Gewerbegebiet Fischerhof gepilgert.

Den Kindern wurde ein buntes Programm mit Hüpfburgen, Riesenrutschen, Wasserspielen und Kranfahrten – 41 Meter ging es für Mutige hinauf – geboten.

Die ansässigen Betriebe stellten sich zudem vor und Musikfreunde kamen bei Auftritten von Bands auf ihre Kosten – das Happy-Straßenfest ist eine Mischung aus Familienfest und Gewerbeschau, zu der 2014 sechs Betriebe einluden. Die Besucher, so berichtete am späten Nachmittag Stephan Hoffmann vom Baucentrum Mölders, seien im Vergleich zu früheren Jahren nicht in Schüben gekommen, sondern „immerzu ab den Morgenstunden.“

Funkturmfest 2014 in Uelzen

Angesichts der Fülle an Veranstaltungen – Uelzener Frühjahrsputz, Frühjahrstreff in Bad Bevensen – freute er sich über einen solchen Zulauf. Hoffmann ging von rund 5000 bis 6000 Besuchern aus. Gerhard und Wilma Hoffmann aus Berlin, die derzeit in der Heide Urlaub machen, gehörten zu den Besuchern. Sie hatten aus der Allgemeinen Zeitung, die am Sonnabend auch Medienpartner war, vom Straßenfest erfahren. „Es gibt viel zu entdecken. Eine schöne Sache“, sagte Wilma Hoffmann.

Das Wetter, so meinte Stephan Semmler vom gleichnamigen Betrieb, habe zur Veranstaltung gepasst. Im vergangenen Jahr habe es leider ab 15 Uhr geregnet. 2014 blieb den Veranstaltern dieses Schicksal erspart. Bis zu 22 Grad war es warm, Schäfchenwolken zogen vorbei: Das lud bei Musik – mehrere Bands traten auf, die Ebstorfer Musikgemeinschaft spielte – zum Verweilen ein.

Als die „Hotbirds“ die Besucher am Nachmittag mit ihren Klängen begeisterten, bat Mitveranstalter Bernd Kopp die Band, noch eine halbe Stunde länger zu spielen. Dafür gab es großen Beifall. Angetan waren die Gäste auch von den 400 Hirschsteaks, die die Westerweyher Heideböcke auf dem Grill wendeten. „Schon am Mittag waren alle Steaks verkauft“, wusste Karl-Heinz Günther vom Verein zu berichten.“

Von Norman Reuter

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