Täglich beim CJD

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Lukasz Nowak

„Ich wollte immer ein bisschen zu tun haben“, sagt Lukasz Nowak. Seit 20 Jahren lebt der Spätaussiedler aus Polen in Deutschland. Zunächst verschlug es ihn ins westfälische Bottrop, dann zog er zu Angehörigen in den Kreis Uelzen.

Seitdem lebt der 43-Jährige in Stadorf und nimmt täglich den Weg in die Stadt für sein Ehrenamt auf sich. Ein Freund hat ihm den Uelzener Jugendmigrationsdienst des Christlichen Jugenddorfes (CJD) Göddenstedt gezeigt. Zu dem Zeitpunkt war für Nowak klar: „Ich will diesen Menschen helfen. Denn ihre Probleme verstehe ich ein bisschen.“ Der studierte Jurist und Betriebswirt übernimmt beim CJD an der Luisenstraße ehrenamtlich die Hausaufgabenhilfe. Von montags bis donnerstags unterstützt er täglich fünf Stunden lang Kinder und Jugendliche, überwiegend mit Migrationshintergrund. Er erklärt ihnen geduldig die Aufgaben – und erklärt und erklärt und erklärt noch einmal, stets mit freundlichem Blick und leichtem Schmunzeln. Wenn die Schüler damit fertig sind, organisiert er für sie das Nachmittagsprogramm. So besucht er mit ihnen zum Beispiel die Stadtbücherei oder das Jugendzentrum. (dib)

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