Ab der kommenden Woche fallen die Temperaturen

Straßendienste sind auf den Winter vorbereitet

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Einsatzleiter Reiner Ripke und sein Kollege Michael Schön von der Straßenmeisterei des Landkreises Uelzen rüsten einen Lkw für den Winterdienst um.

Uelzen. Jetzt soll es tatsächlich so etwas wie Winter geben. In der Nacht zu Montag und in der kommenden Woche fallen die Temperaturen nachts regelmäßig unter die Null-Grad-Marke. Straßenglätte droht. Die Straßenmeistereien sind vorbereitet.

Die Betrieblichen Dienste der Stadt Uelzen haben fünf Kleintraktoren, sechs Multifunktions- beziehungsweise Schmalspurfahrzeuge und drei Lkw für den Winterdienst im Stadtgebiet und für die Ortsteile Uelzens im Einsatz, teilt Ute Krüger, Pressesprecherin der Stadt, mit. 175 Tonnen Salz und 375 Tonnen Sand liegen im Lager.

Die Kreisstraßenmeisterei kann 1000 Tonnen Salz beziehungsweise Sole auf glattem Untergrund aufbringen. 20 Mitarbeiter sorgen bei entsprechender Witterung mit sechs Fahrzeugen für eis- und schneefreie Straßen. „Wir betreuen rund 500 Kilometer Straßen im Landkreis. Darunter sind auch 70 Kilometer Gemeindestraßen“, sagt Reiner Ripke, Einsatzleiter der Kreisstraßenmeisterei.

Für 320 Kilometer Land- und Bundesstraßen ist Manuela Kapak-Wendt, Leiterin der Straßenmeisterei der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Holdenstedt, zuständig.

Mit den 800 Tonnen Salz auf Lager können ihre neun Kollegen mit den acht Fahrzeugen 25 Einsätze fahren, sagt Kapak-Wendt. Dass jeder vor seiner Türe kehren sollte, sagte schon Goethe. „Die Anlieger sind verpflichtet, die an den Grundstücken angrenzenden Geh- und Radwege von Eis und Schnee zu befreien“, schreibt Ute Krüger. Dies gilt werktags von 7.30 bis 20 Uhr und an Sonn- und Feiertagen ab 8.30 bis 20 Uhr. Ist kein Gehweg vorhanden, so müsse ein eineinhalb Meter breiter Streifen geräumt werden. Die Landesschulbehörde in Lüneburg stellt klar: Grundsätzlich gelte, dass Eltern, die eine unzumutbare Gefährdung ihrer Kinder auf dem Schulweg durch extreme Witterungsverhältnisse befürchten, ihre Kinder zu Hause behalten oder vorzeitig vom Unterricht abholen können, auch wenn kein Unterrichtsausfall angeordnet worden ist.

Von Jens Schopp

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