Äste stürzten auf Zug / Sperrung der Strecke Uelzen-Bevensen

Stillstand im Bahnhof

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Warten auf die Weiterfahrt: Äste hatten einen Metronom beschädigt, eines der Gleise war bis in die Nacht gesperrt.

Uelzen. Herabfallende Äste haben den Zugverkehr am Sonnabend komplett lahm gelegt: Fahrgäste aus Hamburg und Hannover warteten daraufhin im Uelzener Hundertwasser-Bahnhof auf die Weiterfahrt.

Äste waren am Samstagmittag auf einen Metronom auf der Strecke zwischen Uelzen und Bad Bevensen gestürzt und haben den Stromabnehmer beschädigt. Der Zug wurde mitsamt der Insassen von einer Ersatz-Lok zum Uelzener Bahnhof zurückgeschleppt.

Das Gleis aus Richtung Hamburg war wegen der Reparaturarbeiten bis in die Nacht gesperrt, sagte Bahnsprecher Egbert Meyer-Lovis.

Das zweite Gleis für die entgegengesetzte Richtung war nach einer Stunde wieder freigegeben und wurde im Wechsel für den Zugverkehr aus Hamburg und Hannover genutzt. Der Fernverkehr nach Hamburg wurde über Rothenburg umgeleitet. „Wir hätten gerne einen Ersatzverkehr eingerichtet“, berichtete Metronom-Sprecher Björn Pamperin. Allerdings sei es auf offener Strecke passiert, wo Züge mit einer Geschwindigkeit von 140 bis 160 Stundenkilometer fahren, dort hätten die Menschen den Zug nicht verlassen dürfen. Für die Fahrgäste habe durch den Vorfall aber keinerlei Gefahr bestanden.

Von Diane Baatani

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