In Stein gehauen

Kirchweyher erinnern an die Eröffnung der Ortsumgehung

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Rund 80 Kirchweyher kamen zur Enthüllung des Steines in der Ortsmitte.

Uelzen-Kirchweyhe. Er ist gerade einmal 72 Zentimeter breit, 55 Zentimeter hoch und 28 Zentimeter tief und wieviel er wiegt, das wird wohl ewig ein Geheimnis bleiben: Dabei symbolisiert der Gedenkstein, der von Helmut Meyer und Willi Schierwater in der Ortsmitte von Kirchweyhe enthüllt wurde, ein entscheidendes Ereignis für das Dorf.

Willi Schierwater (links) und Helmut Meyer enthüllten den Gedenkstein in unmittelbarer Nähe zur alten B4.

„Ortsumgehung Kirchweyhe, 13. Mai 2014“ steht auf dem Stein zu lesen– ein Datum mit dem ein neues Kapitel in der Kirchweyher Geschichte begann. „Wir von der Seniorengruppe Kirchweyhe freuen uns, die Eröffnung der Ortsumgehung hier an dieser Stelle dokumetieren zu können,“ sagte Stephan Zanders, 1. Vorsitzender der Seniorengruppe, die sich seit 13 Jahre für die Verschönerung des Dorfes einsetzt. „Ich denke, dass wir hier direkt an der ehemaligen B4 einen schönen Platz gefunden haben. “ Sein Dank galt den Sponsoren wie Christian Wulf, der den Feldstein gestiftet hatte, sowie dem Ortsrat Kirch-/und Westerweyhe, der die Kosten für die Gravur bezahlte. Gleichzeitig lobte er das Engagement von Jürgen Wenzel und Bernhard Brink, die den Stein am Tag zuvor gesetzt hatten und dankte Tobias Brammer für die Bereitstellung des Betons.

Ortsbürgermeister Karl-Heinz Günther erinnerte in seiner Rede an die Geschichte des langen Kampfes für die Umgehung und lobte seinerseits die Kirchweyher für deren jahrelanges Durchhaltevermögen beim Einsatz für die Umgehung. „Bis zu 20 000 Fahrzeuge haben täglich Kirchweyhe durchfahren, das und die damit verbundene Gefahr waren einfach unzumutbar.“ Schließlich blieb es den beiden ältesten Mitgliedern der Seniorengruppe, Helmut Meyer und Willi Schierwater vor rund 80 Gästen vorbehalten, das weiße Tuch vom Stein zu ziehen. Bei der anschließenden Feier am Feuerwehr-Gerätehaus drehten sich natürlich viele Gespräche um das Kirchweyher Jahrhundertereignis im Jahr 2014.

Von Dirk Marwede

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