Land bewilligt 130 000 Euro zur Umgestaltung des Platzes

Startschuss für den Schnellenmarkt

Die roten Markierungen kennzeichnen die neuen barrierefreien Gehwege. Zudem sollen neue Bäume gepflanzt, die Fahrbahn auf Einbahnstraßen-Breite verengt und eine neue Beleuchtung installiert werden. Skizze: Stadt Uelzen

dib Uelzen. Die Stadt Uelzen hat für den Schnellenmarkt den Förderbescheid vom Land Niedersachsen über die beantragten EU-Mittel aus dem Ziel-1-Programm erhalten.

Mit rund 130 000 Euro wird die Umgestaltung des Viertels bezuschusst, insgesamt rechnet die Stadt mit Kosten von 180 000 Euro. Der Eigenanteil der Stadt liegt mit etwa 50 000 Euro im Rahmen der veranschlagten Haushaltsmittel. Die ersten Aufträge sollen noch im Juni vergeben werden, berichtet Stadtsprecherin Ute Krüger.

Ziel des Konzepts ist, dass der öffentliche Bereich des Schnellenmarktes besser zur Wirkung kommt. Dafür soll mehr Platz für Veranstaltungen wie Märkte oder Feste geschaffen und das historische Flair hervorgehoben werden. Auf einer Seite des Platzes entsteht nach Angaben von Ute Krüger ein barrierefreier Gehweg entlang der Gebäude. Auch der Schnellenmarkt und die Verbindung zwischen Brücken- und Doktorenstraße werden barrierefrei. Am Brunnen will man den schrägen Verlauf der Pflasterung wegnehmen und einen geraden Rand schaffen. Der Brunnen wird gereinigt, Kalk- und Algenablagerungen entfernt, ebenso die umliegenden Poller.

Zudem ist vorgesehen, dass die Fahrbahn auf Einbahnstraßen-Breite reduziert und sechs Stellplätze schräg angeordnet werden. Der größte Baum nördlich des Brunnens soll entgegen erster Planungen nun doch erhalten bleiben, dafür hatte sich die zuständige Arbeitsgruppe ausgesprochen.

Auch neue Bäume, Fahrradständer, Sitzbänke und eine veränderte Beleuchtung sind geplant. Für einen bestimmten Zeitraum will die Stadt nach und nach verschiedene LED-Musterleuchten auf dem Schnellenmarkt aufbauen. „Wie bei allen Schritten zur Umgestaltung des Schnellenmarktviertels möchten wir die Anlieger auch bei der Wahl der Leuchten beteiligen“, sagt Michael Kopske, Projektverantwortlicher der Stadt. Mit den Probeleuchten sollen sich Anlieger ein Bild von der Helligkeit, dem Stil und der Wirkung auch in den Wohnungen machen können. „Wir planen dazu wieder eine Abstimmung per Fragebogen. Über den Start der Umfrage informieren wir rechtzeitig“, erklärt Kopske.

Mit der Umgestaltung des Schnellenmarktviertels beschäftigen sich seit zwei Jahren Bewohner und Grundstückeigentümer, das Citymanagement, der Uelzener Eigentümerverein „Haus & Grund“, die Stadt sowie die CIMA, ein Unternehmen für Stadtentwicklung und Marketing.

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