BBS I: Schüler verabschieden sich einzeln bei Lehrern

Starke Worte zu reifer Leistung

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„Qualifizierung und Weiterbildung sind Investition für eine erfolgreiche Zukunft“, sagte Stefan Nowatschin.

aja Uelzen. Zur Zeugnisausgabe der 150 Schulabsolventen der beruflichen Gymnasien Wirtschaft und Technik sowie der Fachoberschulen Wirtschaft, Technik und erstmalig auch der Fachoberschule Gestaltung begrüßte Schulleiter Stefan Nowatschin Vertreter der Kreisverwaltung und Politik sowie Landrat Dr. Heiko Blume und den Propst Jörg Hagen.

Letzterer beglückwünschte die Absolventen mit starken Worten zu einer reifen Leistung für ein „gelingendes Leben“. Bildung erweitere den Blick, „vermittelt eine geweitete Weltsicht“ und mache die Welt größer. Die Reife, ein Studium zu beginnen, hätten sich die jungen Leute mit Anstrengungen erarbeitet. Vor 100 Jahren seien das nicht mal ein Prozent gewesen, heute können fast 50 Prozent der Schulabsolventen studieren. „Achten Sie darauf, dass sich die Türen, die sie sich geöffnet haben, nicht wieder schließen. “ Der Propst empfahl den jungen Leuten den „GFS-Weg“: Gerechtigkeit, Frieden und Schöpfung.

Qualifizierung und Weiterbildung seien Investitionen für eine erfolgreiche Zukunft, fokussierte Nowatschin die Perspektive der Absolventen auf irdische Ziele und kennzeichnete sie als einen wesentlichen Teil einer erfolgreichen Gesellschaft, „zur Sicherung einer gemeinsamen erfolgreichen Zukunft.“ Die Schüler ließen es sich es nicht nehmen, sich von jedem Lehrer einzeln zu verabschieden und mit einem flotten Spruch die „großartige Unterstützung“ auf dem Weg ins Berufsleben zu würdigen. Auch der Schulleiter nutzte die Chance, angesichts zahlreich erschienener Vertreter des Schulträgers auf den Nutzen einer guten Schulausstattung hinzuweisen: Zur Erfüllung des Bildungsauftrags und um geforderte Medienkompetenz vermitteln zu können, sei speziell bei der BBS I in Sachen EDV-Ausstattung ein dringender Ergänzungs- und Modernisierungsbedarf vorhanden. „Damit ich mir von den Schülern nicht länger sagen lassen muss, dass ihr Handy schneller ins Internet kommt als unsere Schulrechner“, meinte Nowatschin.

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