City-Manager schlägt Schnellenmarkt-Viertel als Option vor

Standort-Suche für den Flohmarkt

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Der städtische Flohmarkt in der Uelzener Fußgängerzone ist seit vielen Jahren sehr beliebt. Nun gibt es Überlegungen, ihn an den Schnellenmarkt zu verlegen.

bs Uelzen. Bekommt der Flohmarkt, den die Stadt Uelzen bislang in der Fußgängerzone veranstaltet hat, einen neuen Standort? Das jedenfalls deutete City-Manager Joachim Lotz jetzt auf der Sitzung des Ausschusses für Wirtschaftsförderung an.

Er schlug vor, den Flohmarkt an den Schnellenmarkt/Taterhof zu verlegen. „Das wäre sehr gut, weil der bisherige Standort für den Handel in der Fußgängerzone schon immer sehr problematisch war“, sagte Lotz. Zudem würde die Verlegung seiner Ansicht nach den Schnellenmarkt beleben.

Deutlich auf die Bremse trat indes Ordnungsamtsleiter Volker Leddin. Noch habe die Stadtverwaltung die Prüfung, ob die beliebte Veranstaltung aus der Fußgängerzone weichen soll, nicht abgeschlossen, betonte er. „Wir müssen die Attraktivität des Flohmarktes an jetziger Stelle beachten und mögliche Beeinträchtigungen der Bewohner des Schnellenmarktes prüfen“, sagte Leddin in der Ausschuss-Sitzung.

Im Übrigen sei in dieser Frage „die Eilbedürftigkeit nicht gegeben“. Der Grund: Der geplante Umbau der Bahnhofstraße, in der ein Brunnen mit Wasserlauf entstehen soll (AZ berichtete), werde erst im September beginnen, erklärte der Amtsleiter. Die Hauptsaison des Flohmarktes in der Fußgängerzone werde somit nicht beeinträchtigt.

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