Stadt Uelzen bessert nach

Die Stadt prüft zurzeit, ob die Schrittgeschwindigkeit auf diesem Teilstück der Veerßer Straße – kurz vor dem Beginn der Fußgängerzone – wieder aufgehoben wird.

Uelzen - Von Bernd Schossadowski. Einen Monat nach Einrichtung der Fußgängerzone auf der Veerßer Straße in Uelzen will die Stadt dort noch einmal nachbessern. Zum einen soll der Bereich optisch ansprechender gestaltet werden, zum anderen könnte die Verkehrsregelung zwischen dem Ende der Fußgängerzone am Herzogenplatz und der Einmündung der Ringstraße geändert werden. Das erklärt Michael Kopske, Fachbereichsleiter für Planung, Bauaufsicht und Liegenschaften. Von Bernd Schossadowski

So prüft die Verwaltung derzeit, ob die Anfang Juli angeordnete Schrittgeschwindigkeit vor dem neuen Rathaus wieder aufgehoben wird. Deren Ziel ist, den Verkehr entlang der Schrägparkplätze zu beruhigen. „Wir überlegen aber, ob das dauerhaft so bleiben soll“, sagt Bürgermeister Otto Lukat. Grundsätzlich müsse in diesem Bereich eine Lösung gefunden werden, die für alle Verkehrsteilnehmer – Autos, Busse, Radfahrer und Lieferanten – akzeptabel sei.

Dabei stellen Kopske und Lukat auch die Möglichkeit in Aussicht, dass Radler den Abschnitt der Veerßer Straße zwischen den Einmündungen von Turm- und Ringstraße künftig entgegen der Einbahnstraße befahren dürfen. Zunächst soll aber abgewartet werden, wie sich der dortige Verkehr mit dem heutigen Schuljahresbeginn entwickelt. „Wir werden daraus kein Experimentierjahr machen“, betont Lukat. „Sobald ab Donnerstag der Echtverkehr rollt, wird das zu einer Lösung führen.“ Natürlich werde die Polizei in die Überlegungen einbezogen.

Zudem plant die Stadt, an beiden Eingängen der Fußgängerzone Pflanzkübel aufzustellen, um diese Bereiche optisch zu verschönern. Ebenso sollen auf der Fahrbahn der Fußgängerzone demnächst Markierungen für ein Schachspielfeld und Hüpfkästchen aufgetragen werden.

Auch die Gespräche mit den Geschäftsinhabern in der Fußgängerzone wolle die Stadt intensivieren, kündigt Lukat an. Durch neue Aktionen der Gewerbetreibenden, so seine Hoffnung, könne Uelzens Zentrum stärker belebt werden. Nicht zuletzt setzt der Bürgermeister auf die weiteren Treffen der Arbeitsgruppe für die Entwicklung der Innenstadt, in der Ideen erarbeitet werden sollen. Lukats Fazit: „Die Fußgängerzone ist ein Pflänzchen, das mit behutsamer Pflege gedeihen kann.“

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