Eichenprozessionsspinner geht es an den Kragen / 1200 Bäume in Uelzen werden mit Bakterium besprüht

Stadt Uelzen bekämpft ab heute giftige Raupen

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Mit Sprühkanonen wird eine Spezialfi rma den Raupen zu Leibe rücken. Heute beginnt die Bekämpfung der Tiere im Stadtgebiet.

nre Uelzen. Ihre Brennhaare können beim Menschen Allergien auslösen: Daher werden Eichenprozessionsspinner, deren Populationen in den zurückliegenden Jahren stark wuchsen, im Landkreis Uelzen bekämpft.

Ab dem heutigen Dienstag, 10. Mai, soll es den Raupen des Nachtfalters in der Kernstadt und in den Ortsteilen von Uelzen wieder an den Kragen gehen. Rund 1200 Eichen werden im Stadtgebiet besprüht, bevor die Tiere die gefährlichen Brennhaare entwickeln. Wegen Absperrmaßnahmen kann es zu kurzzeitigen Sperrungen kommen.

Mit der Bekämpfung hat die Stadtverwaltung ein Spezialunternehmen beauftragt. Zum Einsatz kommt wie in den vergangenen drei Jahren ein Biozid. Dieses biologische Mittel ist ein Bakterium und für den Menschen ungefährlich. In den vergangene Jahren wurde das Mittel bereits mit Erfolg eingesetzt: Bei der Nachkontrolle wurden bei den behandelten Bäumen keine Nester festgestellt. Auch eine weitere große Ausbreitung des Eichenprozessionsspinners konnte eingedämmt werden.

Von Norman Reuter

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