Stadt soll Vorschläge erarbeiten

Die Stadt Uelzen wird auf Wunsch der Fraktionen Vorschläge für die neue Verkehrsgestaltung auf der Veerßer Straße erarbeiten. Darüber soll die Politik am 25. Oktober entscheiden. Archivfoto: Ph. Schulze

Uelzen - Von Bernd Schossadowski. Welche Verkehrslösung soll die bisherige Fußgängerzone auf der Veerßer Straße in Uelzen bekommen? Darüber haben sich jetzt Bürgermeister Otto Lukat und die Vorsitzenden der Ratsfraktionen bei einem Treffen ausgetauscht. Das Ergebnis der Beratung: Bis zur nächsten Sitzung des Verwaltungsausschusses am 25. Oktober soll die Stadt „Vorschläge vorlegen, wie der Übergang bis zu einer endgültigen Entscheidung zu gestalten ist“, sagte Lukat gestern der AZ.

Die Teilnehmer des Treffens seien sich einig gewesen, dass eine Rückkehr zum ursprünglichen Verkehrszustand zwischen Altem Rathaus und Turmstraße nicht gewünscht sei, sagte der Bürgermeister. Die Fußgängerzonen-Testphase soll auf Antrag der SPD-Fraktion aber auch nicht fortgesetzt werden (AZ berichtete).

Lukat hat bei dem jüngsten Gespräch festgestellt, „dass man mehr und mehr beginnt, offener an dieses Thema heranzugehen“. Nun müsse der Verwaltungsausschuss über die Verkehrsmodelle, die die Stadt vorlegen werde, entscheiden. Der Rathaus-Chef geht davon aus, dass dann auch die Anlieger der Veerßer Straße dazu befragt werden. Eine Sondersitzung des Rates, wie von der CDU gefordert, sei ebenfalls möglich.

„Es ist der Wunsch aller, dass die Übergangsphase schon bald startet. Meine Prognose ist Anfang November“, erklärte Lukat. Der endgültige Umbau der Veerßer Straße sollte seiner Ansicht nach „sinnvoller Weise zum Frühjahr beginnen“.

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