Uelzener Verwaltungsaussschuss macht den Weg frei

Stadt: Parken per Handy-App soll kommen

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Während der Fahrt besser nicht, aber ansonsten kann man seine Parkgebühren in Uelzen bald per Handy-App bezahlen.

sk Uelzen. Der Verwaltungsaussschuss der Stadt hat jetzt den Weg frei gemacht für das optionale Zahlen von Parkgebühren per Handy-App. Bürgermeister Jürgen Markwardt sprach gestern von einer Grundsatzentscheidung der Verwaltung.

„Wir wollen, dass das möglich wird. Und wir werden an verschiedene Unternehmen herantreten, die ein solches Angebot bieten“, erklärte der Bürgermeister. Die Parkgebühren sollen, so Markwardt, gleich bleiben. Allerdings würde der App-Anbieter auch eine Gebühr erheben. Durch diese Service-Gebühr würde das Parken per App teurer.

Dem Beschluss des Verwaltungsausschusses war ein Antrag der Piraten/Bündnis21/RRP-Gruppe im Stadtrat vorausgegangen. Dahinter steckt Rolf Tischer. Das Stadtratsmitglied der Piraten teilte gestern seine Freude darüber mit, dass seinem Antrag entsprochen wurde. Die Idee, so Tischer, sei ihm gekommen, weil das Parken per Handy-App in Celle und Bad Bevensen bereits möglich sei. „Warum nicht in Uelzen“, habe er sich gefragt. Er sieht das Angebot vor allem als große Erleichterung. Und trotz einer Gebühr für den App-Anbieter müsse parken in der Innenstadt nicht teurer werden, so Tischer: „Der Vorteil ist, das minutengenau abgerechnet werden kann. Wenn Sie nur zehn Minuten stehen, zahlen sie auch nur zehn Minuten.“ Technisch laufe das Bezahlen so, dass man per App zu Beginn und am Ende des Parkens eine Nachricht an den Anbieter schicke, der dann üblicherweise monatlich abrechne.

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