SPD-Kreistagsfraktion fordert Initiative der Union / Von der Leyen kommt nach Uelzen

CDU soll Sitz der Uelzener Agentur retten

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Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen

Uelzen. Der SPD-Kreistagsfraktionsvorsitzende Jacques Voigtländer fordert die hiesige CDU auf, den Umzug des Hauptsitzes der Agentur für Arbeit nach Lüneburg zu verhindern. „Das muss die CDU-Schiene selbst hinkriegen, es ist deren Problem“, betont der SPD-Mann, „wir helfen aber gerne mit“.

Dass die Landkreise nicht selbst an dem Entscheidungsprozess beteiligt werden, sei „der Normalfall“. „Natürlich ist es ein Unding, den Sitz in Uelzen hier herauszureißen“, so Voigtländer. „Aber es ist Sache der CDU, weil sie in der Verantwortung steht.“ Wenn Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen am kommenden Montag die Woltersburger Mühle besichtigt, könnten Landratskandidat Heiko Blume und Landtagsabgeordneter Jörg Hillmer die Angelegenheit klären, fordert Voigtländer.

Der Kreisausschuss hat am vergangenen Dienstag auch mit den Stimmen der SPD einstimmig eine Resolution beschlossen, die sich für den Erhalt des jetzigen Bezirks der Agentur für Arbeit ausspricht. Derzeit ist die Agentur für Uelzen, Lüchow-Dannenberg und den Altkreis Soltau zuständig. Landrat Theodor Elster will um den Verwaltungssitz in Uelzen kämpfen, um auch weiterhin den südlichen Bereich der Metropolregion Hamburg zu erreichen.

Falls der gesamte Heidekreis, ehemals Kreis Soltau-Fallingbostel, der Agentur Celle zugeordnet wird, fordert der Kreisausschuss den Anspruch auf Uelzen/Lüchow-Dannenberg. Es gehe dabei nicht mehr nur um die Betreuung der Arbeitslosen, sondern auch um die Erhaltung der Arbeitsplätze vor Ort.

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