Penny schließt am 31. Dezember / Gebäudeeigentümer gibt sich einsilbig

Silvester ist Schluss

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An Silvester öffnet der Penny-Markt an der Celler Straße das letzte Mal. Wer möglicher Nachmieter wird, dazu äußerte sich der Eigentümer des Gebäudes gestern nicht.

Uelzen. Ein Teil der Mitarbeiter der Penny-Filiale an der Celler Straße in Veerßen wird nach dem Schließen des Marktes zum Ende des Monats (AZ berichtete) weiter für das Unternehmen tätig sein.

Wie die Regionalleitung der Penny-Markt-Gesellschaft gestern auf AZ-Nachfrage erklärte, wechselten diese Angestellten zu einer anderen Penny-Filiale. Nach Gesprächen mit dem zuständigen Betriebsrat, den betroffenen Mitarbeitern und der Unternehmensführung des Marktes in den vergangenen Wochen hätten sich aber auch einige Mitarbeiter entschieden, den Betrieb zu verlassen. Insgesamt arbeiteten in der Filiale sieben Mitarbeiter.

An Silvester wird der Penny-Markt wegen „einer allgemeinüblichen Filialnetztoptimierung“ das letzte Mal öffnen, so die Regionalleitung. Wer nach Auszug des Marktes in die Räume des Einkaufszentrums einziehen werde, sei Penny nicht bekannt, hieß es weiter.

Eigentümer des Gebäudes, in dem auch ein Bekleidungsdiscounter, eine Bäckerei, ein Getränkemarkt sowie ein Geschäft für Tierbedarf und Tiernahrung untergebracht sind, ist das Münchner Immobilienportal BGA Invest, das nach eigenen Angaben über „beste Kontakte zu regelmäßig und unregelmäßig aktiven Immobilienkäufern im deutschen Investmentmarkt“ verfügt. BGA Invest will bereits seit dem Frühjahr das Gebäude an der Celler Straße veräußern. Zu den Verkaufsverhandlungen wie auch zur Frage, wer Nachmieter für Penny wird, gab sich das Münchner Immobilienportal gestern einsilbig. „Nur ungern, lieber überhaupt nicht“ möchte sich das Unternehmen sich zu der Zukunft des Gebäudes in Uelzen äußern, erklärte eine Sprecherin von BGA Invest. Nur so viel: Die Verkaufsverhandlungen liefen noch. Es gelte noch, was im Oktober erklärt wurde. Seinerzeit hatte die Unternehmenssprecherin von mehreren Interessenten gesprochen, machte jedoch keine Angaben, ob mit einem positiven Abschluss der Verhandlungen zu rechnen sei.

Von Norman Reuter

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