VSE hat Standort am Uelzener Hafen ausgebaut / Investition von zwei Millionen Euro

Silos für 9000 Tonnen Getreide

+
Ausgerüstet für die Zukunft: Drei neue Silos im Uelzener Hafen bieten Platz für 9000 Tonnen Getreide.

Uelzen/Ebstorf. Die Vereinigten Saatzuchten Ebstorf-Rosche (VSE) haben in den vergangenen Monaten rund 2 Millionen Euro in ihren Standort am Uelzener Hafen investiert.

Von dort aus wird Getreide verschifft – eine effizientere Transportweise als mit Lkw, wie der Vorstandsvorsitzende der VSE, Eckhard Hinrichs erläutert. Es wurden mit drei neuen Silos zusätzliche Lagerkapazitäten für Getreide geschaffen. Ein jedes dieser Silos könne 3000 Tonnen aufnehmen, sagt der für die Investition zuständige VSE-Mitarbeiter Hagen Staak. Mit dem Bau der Silos sei auch die Annahmestelle für Getreide erweitert worden, sodass die beladenen Fahrzeuge schneller entleert werden könnten. „Es kommt damit seltener zu einem Rückstau bei der Anfuhr“, so Staak.

Am Sonnabend hat die VSE die neuen Anlagen am Hafen eingeweiht, die, so informiert Eckhard Hinrichs vorab, dazu dienten, andere Lagerstätten im Landkreis zu entlasten und auch das Verladen von Getreide am Hafen zu vereinfachen. 20 000 Tonnen seien im vergangenen Jahr verladen worden. Mit einer Lagerkapazität von nun insgesamt 14000 Tonnen am Elbe-Seitenkanal sei die VSE jetzt gut aufgestellt – vor dem Bau der drei Silos mit einem Fassungsvermögen von 9000 Tonnen befanden sich am Uelzener Hafen bereits sechs Silos mit einem Fassungsvermögen von insgesamt 5000 Tonnen.

Die rund 2 Millionen Euro für die Investition wurden von der VSE, wie der Leiter der Verwaltung, Gerhard Lüdemann, sagt, aus Eigenmitteln aufgebracht. Die ersten Pläne zur Erweiterung habe es vor zwei bis drei Jahren gegeben. Ende Februar 2014, so Hagen Staak, sei dann mit den eigentlichen Arbeiten begonnen worden. Begünstigt durch die Witterungsverhältnisse sei die Erweiterung sehr zügig vorangegangen und bis auf wenige kleine Arbeiten in den kommenden zehn bis 14 Tagen seien die Silos und die Annahmestelle auch fertiggestellt. „Zum richtigen Zeitpunkt“, so Eckhard Hinrichs. Denn durch die Witterungen hätten nicht nur die Arbeiten schneller erfolgen können, auch bei der Ernte sei man im Vergleich zu anderen Jahren früher dran. Als Erstes werde die Wintergerste eingefahren.

Von Norman Reuter

Kommentare