Rund ein Dutzend ausgefüllte Karten hängen am Weihnachtsbaum im Rathausfoyer

Sichere Kreuzung gewünscht

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Die Kreuzung Ring-/Bahnhofstraße sollte sicherer gemacht werden. Das ist einer von rund einem Dutzend Wünschen, die die Uelzener in den Nadelbaum gehängt haben.

Uelzen. Rund ein Dutzend Wünsche hängen im Weihnachtswunschbaum im Uelzener Rathaus. Der Baum steht seit vergangenem Freitag im Foyer, es ist noch jede Menge Platz im Geäst.

Noch bis zum 23. Dezember können Karten im Weihnachtsbaum platziert werden. Das vorne bunt bedruckte Papier gibt’s an der Information im Rathaus.

An der Information des Rathauses sind die Wunschkarten erhältlich, die die Uelzener gleich vor Ort ausfüllen können. Was sie bisher in die Karten geschrieben haben, ist durchaus vielfältig – und manch einer bedankt sich sogar dafür, dass sein Wunsch aus dem vergangenen Jahr inzwischen von der Stadt erfüllt wurde. Eine Frau wünscht sich die Sanierung des Fußweges von Veerßen über die Ilmenaubrücke zum Königsberg. Der Weg sollte mit einem Mineralgemisch aufgefüllt und erhöht werden, weil er bei nasser Witterung schnell verschlamme, schreibt die Dame.

Ein weiterer Wunsch: Die Kreuzung Ring-/Bahnhofstraße sicherer für Fußgänger zu machen. Die Kartenschreiberin oder der Kartenschreiber fühlt sich an einer der größten Kreuzungen in der Innenstadt offenbar als Fußgänger nicht ausreichend geschützt.

Auch sollten mehr Radwege in Uelzen angelegt werden, ist einer Karte zu entnehmen. Ebenso werden mehr Freizeitangebote für Kinder (Spieleparadies) und Jugendliche gewünscht.

Gleiches gilt für Einkaufsmöglichkeiten für junge Leute in Uelzen. Jemand wünscht sich eine Filiale einer schwedischen Modekette in die Stadt. Vielleicht tut sich in diese Richtung erwas bei der weiteren Entwicklung der alten Kaufhalle an der Lüneburger Straße. Den Eigentümer hat das Gebäude jedenfalls schon einmal gewechselt (AZ berichtete)

Gedankt wird der Stadt Uelzen für die Anlegung des Waldfriedhofes am Fischerhof – verbunden mit der Anregung, die Liegezeiten zu verlängern. Dann könnten Großeltern, Eltern und vielleicht auch die Kinder gemeinsam unter einem Baum bestattet werden.

Lob erntet die Stadt für die Herrichtung der Hollenriede im Nordwesten der Stadt. „Der Weg sei schön gemacht worden“, heißt es.

Noch bis Mittwoch, 23. Dezember, können Wünsche in den Baum gehängt werden.

Von Jens Schopp

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