Henning Otte: Y-Trasse ist alternativlos / Ministerium warnt vor Panikmache

„Schutz der Heimat“

Uelzen/Landkreis. Parteikollegen müssen nicht immer einer Meinung sein. Jüngster Beweis: die Diskussion um die Überprüfung möglicher Alternativrouten zur Y-Trasse.

Henning Otte

Während für den CDU-Bundestagsabgeordneten Reinhard Grindel aus dem Wahlkreis Soltau-Fallingbostel-Rotenburg I schon feststeht, dass die Y-Trasse nicht mehr gebaut wird und stattdessen die Bahn sich wahrscheinlich für eine Bypass-Variante an Uelzen vorbei – also eine Strecke von Ashausen nach Unterlüß mit einem Abzweig zur Amerika-Linie – entscheiden wird, weil diese viele Vorteile habe (AZ berichtete), hält der Christdemokrat Henning Otte aus dem Wahlkreis Celle-Uelzen die ursprüngliche geplante Trasse weiterhin für die einzig richtige Lösung. Die Y-Trasse sei bereits raumordnerisch geplant und sogar im Investitionsrahmenplan des Bundes bis 2010 in Höhe von über 1,2 Milliarden Euro vorgesehen, schreibt er der AZ. Otte fordert deshalb auch von der Niedersächsischen Landesregierung, ebenfalls die Y-Trasse westlich der A 7 zu präferieren. Allen anderen Varianten „quer durch unsere Heidelandschaften“ müsse zum „Schutz der Heimat“ eine Absage erteilt werden, so der Christdemokrat.

Von Norman Reuter

Mehr dazu lesen Sie am Mittwoch in der AZ.

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