Holdenstedter befürchten eine Abwertung ihres Ortes und ein Aussterben des Vereinslebens

Schulschließung Holdenstedt – Gefahr fürs Dorf

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Mattis und Mika (beide 7) hoffen, dass sie weiterhin in ihrem Wohnort zur Schule gehen können. Maira (5) könnte in Holdenstedt nächstes Jahr eingeschult werden.

Uelzen-Holdenstedt. „Das heißt, wir drehen die Spirale wieder rückwärts. So stellen wir uns keine Gesamtstadtpolitik vor." Holdenstedts Ortsbürgermeister Hans-Jürgen Heuer und über 20 weitere Kritiker aus seinem Ort befürchten eine Abwertung ihres Dorfes, wenn die Grundschule dort geschlossen wird.

Frauke Siebert, Marcella Teichmann, Sarina Pratz und unter anderem Maren Bartelt haben mit Heuer eine Initiative zur Erhaltung der Ortsteilgrundschulen in Uelzen gegründet und wollen so mit Gruppen aus anderen Orten gemeinsam die diskutierte Schließung verschiedener Grundschulen verhindern.

Die Protestler haben diese Woche Flyer im Dorf verteilt, nächste Woche soll eine Unterschriftenliste starten. Umfangreiche Informationen haben sie auf einer Internetseite bereitgestellt, und heute wollen sie für ihre Protestaktion gegen mögliche Grundschulschließungen die Stadtwette gegen den NDR nutzen. Sie kündigen an, nicht lärmend die Veranstaltung zu stören, sondern mit Plakaten die Blicke auf sich zu lenken.

Sollte eine Schließung der Schulen Veerßen und Molzen beschlossen werden, wie von einer Arbeitsgruppe vorgeschlagen, habe das Folgen für die Grundschule Holdenstedt, befürchtet Sarina Pratz. [...]

Von Diane Baatani

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