Sparkassenraub in Westerweyhe: 43 Aufnahmen zeigen Vorgehensweise der Täter

Schuhspuren auf dem Tresen

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Ein Gewehr haben die Bankräuber auf den Angestellten der Sparkasse in Westerweyhe gerichtet. Gestern wurden in der Verhandlung am Landgericht Lüneburg weitere Aufnahmen der Überwachungskamera gezeigt.

Uelzen/Lüneburg. Beim Raubüberfall auf die Sparkassen-Filiale in Westerweyhe scheinen die Täter an alles gedacht zu haben.

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Noch bevor sie das Gebäude an der Hugo-Steinfeld-Straße betraten, legten sie eine Spanplatte in den Eingang – damit die Tür nicht zufallen und ihnen möglicherweise durch einen Schließmechanismus den Fluchtweg versperren konnte. Das zeigten gestern bei der Verhandlung gegen vier Uelzener Verdächtige wegen besonders schweren Raubes im Landgericht Lüneburg die Aufnahmen der Überwachungskamera aus der Sparkasse.

Die 19 und 25 Jahre alten Angeklagten (1.v.l. und 2. v.r.) stehen wegen besonders schweren Raubs vor Gericht.

Die Räuber haben bei der Tat am 21. März aber doch nicht alles einkalkuliert: Schuhspuren waren auf dem Tresen in der Filiale hinterlassen worden, wie eines der Bilder zeigte. Und Kriminalbeamte hatten auf einem weiteren Foto die Stellen gekennzeichnet, an denen auf einem Schreibtisch DNA-Spuren gefunden worden waren. Die 19, 22, 25 und 28 Jahre alten Angeklagten verfolgten ebenso wie ihre Bekannten und Verwandten im Saal vor der 1. großen Jugendkammer die Präsentation der 43 Fotos, die von der Kamera in kurzen Abständen geschossen oder anschließend gefertigt worden waren. [...]

Von Diane Baatani

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