30 000 Euro erlaufen

Schülerprojekt am Lessing-Gymnasium für Unicef mit beachtlichem Ergebnis

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Danken den Schülern, Lehrern und Sponsoren, die für Unicef mehr als 18000 Euro erlaufen oder gespendet haben: Schulleiter Sven Kablau und Initiatorin Nathalie Peters. Weil Beträge gestaffelt überwiesen wurden, gab es zwei Unicef-Dankurkunden.

Uelzen. Ohne Taschenrechner geht es nicht – so groß ist der Betrag. Mitte September hatten rund 1000 Schüler und Lehrer des Uelzener Lessing-Gymnasiums das Gebäude mit den Turnhallen der Schule umrundet. Für den guten Zweck.

Jede Runde brachte Geld – für das Unicef-Projekt „Wasser wirkt“ und ein Bechvolleyball-Feld für die Schule. Schulleiter Sven Kablau kommt zu „einem beachtlichen Ergebnis“, wie er sagt: 30 719 Euro sind zusammengekommen. Er zieht gedanklich den Hut vor den Schülern, Eltern, Sponsoren sowie den Organisatoren.

Die Idee zum Sponsorenlauf hatte die 16-jährige Schülerin Nathalie Peters. Eine Projektwoche an der Schule nutzte sie, um Mitstreiter zu gewinnen und den Lauf zu organisieren. Das Prinzip: Jeder Schüler suchte sich einen Sponsor, der für eine Runde einen Betrag spendete. Zusätzlich konnten Uelzener Unternehmen gewonnen werden, die für den guten Zweck Geld locker machten.

Peters rechnete mit einem Gesamterlös von rund 10 000 Euro. Dass es ein solcher hoher Betrag wurde, begeistert sie: „Jeder Schüler war motiviert“, meint die Schülerin. „Und hätten wir nicht auch den großen Rückhalt der Sponsoren gehabt, wäre es nicht zu einer solchen Erfolgsgeschichte gekommen.“ 60 Prozent des Lauferlöses wurden an Unicef überwiesen. Die 18 431 Euro sind für den Bau von Latrinen bestimmt und das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen ermöglicht mit ihm den Zugang zu sauberem Wasser in Äthiopien, Bangladesch, Kambodscha, Sambia, Somalia und im Südsudan. Die restlichen 40 Prozent – immerhin mehr als 12 000 Euro – dienen dem Bau des von Schülern gewünschten Beachvolleyball-Feldes an der Schule. Der Elternring, die Schule, die Fachschaft und auch der Landkreis als Schulträger seien bereits im Gespräch, damit die Arbeiten vorbereitet werden können, so Sven Kablau.

Von Norman Reuter

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