Städtebauprogramm läuft an: Informationen für Hausbesitzer im Oktober

Schöner Wohnen in Uelzen

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Schönere Hausfassaden und bessere Wohnverhältnisse: Für die Sanierungsmaßnahmen im Innenstadtbereich in Uelzen werden in den nächsten Jahren bis zu 3,7 Millionen Euro zur Verfügung stehen.

Uelzen. Die Stadt Uelzen kann sich aufhübschen. Im Rathaus ist der Förderbescheid für das Programm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ vom Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg eingetroffen, wie Stadtsprecherin Ute Krüger auf AZ-Anfrage mitteilt.

Damit unterstützen der Bund und das Land Niedersachsen private Sanierungsmaßnahmen im Innenstadtbereich, der in groben Zügen vor allem die Marktstraßen umfasst. 2,5 Millionen Euro stehen über das Programm dafür zur Verfügung. Die Stadt Uelzen stockt den Betrag mit jährlichen Beträgen um ein Drittel auf, sodass letztlich 3,7 Millionen Euro von Hausbesitzern für Sanierungsarbeiten abgerufen werden können.

Im Sommer hatte die Stadt die Nachricht erreicht, dass sie mit dem Förderbescheid rechnen kann (AZ berichtete). Seitdem, so Ute Krüger, hätten sich bereits erste Eigentümer über die Förderbedingungen informiert. Für Mitte Oktober plane die Stadt noch eine öffentliche Informationsveranstaltung im Rathaus. „Sie richtet sich an alle Eigentümer und alle Interessenten“, so die Stadtsprecherin. Fragen nach Voraussetzungen für eine Förderung und zum weiteren Ablauf werden dort beantwortet. Im Anschluss würden konkrete persönliche Gespräche mit jenen geführt, die sich bereits gemeldet hätten und auch mit allen, die sich noch für das Förderprogramm interessieren. Ziel der Gespräche sei es, Anträge für eine finanzielle Unterstützung vorzubereiten.

Um Fördergelder ab dem kommenden Jahr gewähren zu können, liegen aber noch Aufgaben vor der Stadtverwaltung und der Politik. Es ist unter anderem eine sogenannte Modernisierungsrichtlinie zu erarbeiten. Ziel des Förderprogramms ist, dass historische Gebäude in der Innenstadt erhalten werden. Förderungen kann es zum Beispiel für die Sanierung von Fassaden und Dächern sowie für den Austausch von Fenstern und Außentüren geben. Auch Eigentümer, die in ihren Häusern bessere Wohnverhältnisse schaffen oder sie vermieten wollen, können Förderanträge stellen. In der Modernisierungsrichtlinie würden verschiedene Kategorien und die Zuschusshöhe pro Kategorie festgelegt, schildert Ute Krüger.

Von Norman Reuter

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