Metronom-Nutzern drohen vorerst keine Streiks der Lokführer

Schlichtung verlängert

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Tagelang waren die Metronom-Züge während des Lokführerstreiks stehen geblieben – jetzt ist das Uelzener Unternehmen zuversichtlich, dass die Schlichtung erfolgreich endet.

tm Uelzen. Fahrgäste des Metronom müssen vorerst weiter keine neuen Streiks der Lokführer befürchten: Wie die Gewerkschaft Deutscher Lokführer (GDL) jetzt mitteilte, habe man sich darauf verständigt, das Schlichtungsverfahren unter der Leitung des ehemaligen sächsischen Ministerpräsidenten Georg Milbradt bis zum 20. November zu verlängern.

Ursprünglich sollte das bisher achtwöchige Verfahren vergangenen Montag enden.

Die GDL will bundesweit einheitliche Tarifstandards für Lokführer durchsetzen. Bis zur Einleitung des Schlichtungsverfahrens Ende August hatten Streiks und damit verbundene Zugausfälle im Rahmen der Tarifauseinandersetzungen für erboste Fahrgäste gesorgt (AZ berichtete).

Unterdessen wird die Nord-Ostsee-Bahn, die unter anderem auf der Strecke Hamburg-Westerland verkehrt, weiter bestreikt.

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