Zweiplatzierte Annegret Krogmann freut sich über Opernkarten fürs Central

Das Schicksal akzeptieren

Begeisterung über den zweiten Platz: Dirk Köhler (Sparkasse), Annegret Krogmann („Cafe Vergissmeinnicht“), Renate Böhm (Central-Theater), Verlagsleiter Martin Schmelzer und Anzeigenchefin Heike Köhn (von links).

Ihre Arbeit ist für Demenzkranke und deren Angehörige eine Erleichterung und „ganz ganz wichtig“: Das wird Annegret Krogmann immer wieder gesagt.

Dass die Ehrenamtliche für das Engagement beim „Cafe Vergissmeinnicht“ den zweiten Platz bei der Aktion „Mensch 2011“ erhielt, hat sie dennoch überrascht. „Das ist einfach nur schön, damit habe ich nicht gerechnet“, freute die 55-Jährige sich bei der Preisverleihung.

Mit vier Helfern veranstaltet die Uelzenerin einen Treffpunkt für Menschen, die an Demenz erkrankt sind. „Ohne die anderen Ehrenamtlichen würde das gar nicht laufen“, stellt sie klar. Für Angehörige der Gäste im „Café Vergissmeinnicht“ im Klinikum Uelzen ist ihr Einsatz eine Hilfe, weil sie entlastet werden, und Gelegenheit haben sich auszutauschen. „Und es ist eine Hilfe, das Schicksal leichter zu ertragen“, wollte Moderator Peter Hellström von Annegret Krogmann wissen. Doch die Krankenschwester sieht das sachlich: „Ich denke, das Schicksal muss man akzeptieren, da sollten Sie vielleicht auch einmal drüber nachdenken“, riet sie augenzwinkernd und hofft nun auf einen noch größeren Ansturm auf das Café. Eine Urkunde und zehnmal zwei Freikarten für eine Live-Opern-Übertragung im Central-Theater nahm die Zweitplatzierte begeistert von Kinochefin Renate Böhm entgegen.

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